Bergbau auf den Philippinen

Podcast
FROzine
  • Bergbau Philippinen
    50:00
audio
57:16 Min.
„Wenn Erkrankten Sterbehilfe bewilligt, aber Pflegegeld abgelehnt wird, macht sich der Staat Österreich zum Mittäter“
audio
20:50 Min.
Fernsicht: Entwicklungspolitische Film-und Dialogabende
audio
57:24 Min.
Neue Arbeitswelten – Perspektiven für eine gerechte Zukunft
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Kehrseite glänzenden Goldes
audio
50:35 Min.
2.Streik der Ordensspitäler und Frauenstreik Linz
audio
50:02 Min.
Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
mediamissing
Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
audio
59:30 Min.
Feministischer Kampftag und Frauenbüro Linz
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Uganda - Kampf um Demokratie
audio
52:03 Min.
PK "Unsere Kinder brauchen uns jetzt" und Ankündigung zum 8. März

Adeline Angeles von der Umweltorganisation MACEC (Marinduque Council for Environmental Concerns) und Jimmy Khayog von CorDIS (Cordillera Disaster Response and Development Services) waren von 15. – 22. 04. 2018 auf Einladung von Welthaus Österreich in Oberösterreich zu Besuch. Unterschiedliche Veranstaltungen gaben die Möglichkeit zu Begegnung, Austausch und Diskussion und regten zum Nachdenken an. Zu Gast im FROzine Studie erzählen sie von den Auswirkungen des Bergbaus auf ihr Heimatland und was das mit uns in Europa zu tun hat.

Der Hauptfokus beider Gäste liegt auf dem Sichtbarmachen der ökologischen Auswirkungen und menschenrechtlichen Vergehen durch den exzessiven Bergbau auf den Philippinen. Die Inselgruppe gilt als eines der rohstoffreichsten Länder der Erde. Bereits seit Jahrhunderten wird, teils auch noch heute in kleinstrukturiertem Bergbau, Gold, Kupfer, Nickel, Platin und Silber abgebaut. Jedoch nur die indigenen Gruppen pflegen den Bergbau im Einklang mit der Natur als sogenannte small-scale-miner. Dem gegenüber steht der industrialisierte Bergbau, der meist von internationalen Konzernen ohne Rücksicht auf Ökologie, indigene Gebiete bzw. Nachhaltigkeit. Der Tagbergbau hinterlässt verwüstete und verschmutzte Natur, die Rohstoffe werden unter Einsatz von toxischen Chemikalien aus den Erzen gewonnen und in großen Becken gesammelt. Durch Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Taifune, die auf den Philippinen keine Seltenheit sind, brechen Dämme und vergiften dabei Mensch und Umwelt Entschädigungszahlungen der Konzerne, bzw. Reparaturleistungen bleiben zumeist aus.

Im Interview (Englisch):

  • Adeline Angeles, Umweltorganisation MACEC, Philippinen
  • Jimmy Khayog, CorDIS, Philippinen

Moderation: Nora Niemetz
CC-Musik: Sergey Kovchik (Short Rain)

Schreibe einen Kommentar