Birgit Denk mit Willi Resetarits-Preis ausgezeichnet

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„Vordergründig – Hintergründig“ – die Porträtreihe abseits des Mainstreams
  • 2021-01-17 20 Jahre Denk in Vordergründig-Hintergründig-Austropop
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Birgit Denk hat Grund zur Freude. 2025 hat sie mit Partner Alex Horstmann und Band ihre musikalische Silberhochzeit gefeiert und Mitte April 2026 ist Birgit Denk mit dem Willi Resetarits Preis ausgezeichnet worden. Mit dem Willi Resetarits-Preis wird Birgits künstlerisches Schaffen und ihr Einsatz für ein solidarisches Miteinander gewürdigt. So stehts in der Aussendung des Vereins Projekt Integrationshaus.

In einer weiteren Ausgabe der Porträtreihe „Vordergründig-Hintergründig-Austropop“ hat Peter Pohn unter anderem mit Birgit und Alex auch über ihre Zusammenarbeit mit Willi Resetarits, der am 24. April 2022 tödlich verunglückt ist, gesprochen.

„Hertz“

Zum Gesang brachte Birgit ihr ehemaliger Gitarrenlehrer Roland Neuwirth, der später selbst mit seinen Extremschrammeln für Furore sorgte. Ein wichtiger Meilenstein in Birgits Musikkarriere war dann die Gründung der Band „Hertz“, mit Birgit als Sängerin. Später stieg Alex Horstmann als Bassist in die Band „Hertz“ ein. Alex hat damals auch als Backliner und Chauffeur bei Willi Resetarits gearbeitet. Beifahrer war meist Günter Brödl, der Erfinder und sogenannte Trainer des Ostbahn Kurti. Alex spielte Brödl im Autokassettenrekorder Demos der Gruppe „Hertz“ vor. Alex wird bald zum Background-Sänger in der Ostbahn-Como befördert Und Birgit glänzt als Kurtis Duett-Partnerin.

Von „Hertz“ zu „Denk“

2000 entwickelten Birgit und Alex ein neues Band-Konzept: Die Gruppe Denk war geboren. Texte kamen auch von Freund Günther Brödl. Die Nähe zu Ostbahn Kurti ist bis heute in Nuancen hör- und spürbar, auch wenn das Band-Projekt „Denk“ natürlich eine musikalische Eigenständigkeit entwickelt hat. Im Oktober 2000 starb Günter Brödl. In Gedenken an den Ostbahn-Kurti-Erfinder hat Alex, das Plattenlabel „Rohscheibe gegründet.
Seit 2000 wurde „Denk“ kontinuierlich aufgebaut, ohne Hit und vergleichsweise wenig Radioeinsätzen. Doch an der Motivation, ständig weiterzumachen hat es nie gemangelt.

Musikalische Sozialisation

Birgit und Alex wurden musikalisch ab den 1970er Jahren sozialisiert. Damals war „Austropop“ en vogue. Mittels Protestsongs wurde der Jugend ein Sprachrohr gegeben. Viele Texte hatten sowohl für die Interpreten als auch für den Hörer eine Art therapeutische Wirkung und die transportierten Geschichten sind zeitlos. Ähnliches gilt für Birgits Text „Rannersdorf“.

Homepage: www.bdenk.at.
Foto: Martin Hüttler

(Peter Pohn)

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