Gefeierte Vielfalt: Linzpride und ein Film übers Fremdsein

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FROzine
  • 2021_06_24_FROzine_53m18s
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"HÄFNausBLICKE"

Gerhard Niederleuthner über das Projekt Linz Vibes und Linzpride2021 – die queere* Demo für Vielfalt. Und Regisseur Visar Morina zu Gast im Podcast „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch“.

Linz Vibes und Linzpride 2021

Michael Diesenreither im Interview mit Gerhard Niederleuthner über das Projekt Linz Vibes und Linzpride2021 – die queere* Demo für Vielfalt am 26. Juni.

Das Projekt linzvibes will aufzeigen, wie es den Menschen, die in Linz leben und arbeiten geht, in welcher Stimmung sich die Menschen befinden. In einer einfach zu bedienenden Web-App kann aus sechs Farben (Farben des Regenbogens) eine ausgewählt werden. Diese wird als Farbpunkt beim aktuellen Standort in einer digitalen Linzkarte eingetragen. Es ist keine Anmeldung notwendig. Aus all den Farbpunkten wird ein Stimmungsbild sichtbar, das visualisiert, wann und wo, welche Stimmungen in der Stadt herrschen. Eine wiederkehrende Abstimmung ist möglich.

Mitmachen unter pride.linzvibes.at

„Linzpride2021 – die queere* Demo für Vielfalt“ findet am 26.06.2021 ab 14:00 bis 15:30 Uhr zwischen Musiktheater und Hauptplatz in Linz statt und es werden um die 1000 Teilnehmer*innen erwartet. Die letzte Parade fand 2019 mit mehr als 4000 Teilnehmer*innen statt. Diesmal gibt es Corona-bedingt keine große Party, sondern eine „Demo für Vielfalt“. Im Anschluss diskutieren wir live auf Radio FRO über das Thema „Queere Lebensrealitäten – LGBTIQ-Rechte stärken und Diskriminierungen abbauen“. Wir sprechen über die politischen Forderungen der queeren Community.

Und auch eine kleine Party ist möglich: Um 20:00 bis Mitternacht findet die Pride Night im Lokal forty nine der HOSI Linz statt. Eine Nacht der Vielfalt mit Tamara Mascara. Einlass nur nach Reservierung, der Abend wird aber auch live gestreamt unter:  https://www.facebook.com/events/843043493260508

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Zum Fremden gemacht – Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch. Episode 8

Im Film „Exil“ (2020) lebt der Protagonist Xhafer mit seiner deutschen Frau in einer mittelgroßen deutschen Stadt, hat einen guten Job und drei Kinder. Doch er erlebt eine Reihe an Situationen, die ihn glauben machen lassen, dass sie wegen seiner kosovarischen Wurzeln passieren: dass er in der Firma nicht zu Meetings eingeladen wird, ihn die Kollegen für dumm verkaufen oder er eine tote Ratte an seiner Tür findet. Mit diesen Situationen, die ihn psychisch in die Paranoia treiben, steht Xhafer allerdings alleine da. Ist sein Umfeld tatsächlich ausländerfeindlich, oder bildet er sich’s nur ein? „Exil“ wurde im Rahmen des Crossing Europe Filmfestivals in Linz gezeigt.

Marina Wetzlmaier hat sich mit Regisseur Visar Morina genauer über die Motive des Films unterhalten. Für ihn sei es wichtig Dinge zu machen, zu denen man einen persönlichen Bezug habe, sagt er. Wie sein Protagonist hat Morina selbst eine Migrationsgeschichte zu erzählen. Er ist im Kosovo geboren und hat dort seine Kindheit verbracht. Im Alter von 15 Jahren flüchtete er mit seiner Familie nach Deutschland. Ein Gespräch darüber was Flucht mit Menschen anrichten kann, Vereinsamung und gefährliche politische Entwicklungen.

Moderation: Marina Wetzlmaier

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