Topfpflanzen und der Pawlow’sche Hund

Podcast
Nachtwächter
  • Der Nachtwächter 16052023 Topfpflanzen & Pavlov's Dog HD
    119:58
audio
2 órák 00 mp.
Celtic Spring Jam Session in Foxi's Taverne
audio
2 órák 00 mp.
Nockl
audio
2 órák 01 mp.
Jetzt is schon wieder was passiert
audio
2 órák 00 mp.
Glei vorbei 2024
audio
2 órák 01 mp.
1000 Tage Krieg in der Ukraine
audio
2 órák 01 mp.
Zum Welttag des Buches 2024
audio
2 órák 01 mp.
Dies und Das
audio
2 órák 01 mp.
Der Nachtwächter_Tralala
audio
2 órák 00 mp.
Sommerlicher Musikmix mit Kleiner Geschichte für Große Erwachsene
audio
2 órák 01 mp.
Hazmat Modine

Die Bezeichnung pawlowscher Hund (auch Pawlow’scher Hund) bezieht sich auf das erste empirische Experiment des russischen Forschers und Nobelpreisträgers für Medizin Iwan Petrowitsch Pawlow zum Nachweis der klassischen Konditionierung.

Pawlow hatte im Verlauf seiner mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Experimente zum Zusammenhang von Speichelfluss und Verdauung beobachtet, dass bei Zwingerhunden schon die Schritte des Besitzers Speichelfluss auslösten, obwohl noch gar kein Futter in Sicht war. Er vermutete, dass das Geräusch der Schritte, dem regelmäßig die Fütterung folgte, für die Hunde mit Fressen verbunden war. Der vorher neutrale akustische Stimulus (Schrittgeräusch) werde im Organismus des Hundes mit dem Stimulus „Futter“ in Verbindung gebracht. Um diese Hypothese zu prüfen, gestaltete er 1905 ein aussagekräftiges Experiment: Auf die Darbietung von Futter, einem unbedingten Reiz, folgt Speichelfluss (unbedingte Reaktion), auf das Ertönen eines Glockentons (neutraler Reiz) nichts. Wenn aber der Glockenton wiederholt in engem zeitlichem Zusammenhang mit dem Anbieten von Futter erklingt, reagieren die Hunde schließlich auf den Ton allein mit Speichelfluss. Dieses Phänomen bezeichnete Pawlow als Konditionierung.

Szólj hozzá!