Unser Milchkonsum verursacht schreckliche Kälbertransporte

Podcast
Tierrechtsradio
  • 2023-09-29_rindertransporte
    49:22
audio
48:26 Min.
Die Zeit der Krötenwanderung geht zuende
audio
49:46 Min.
Eine Lachsfabrik in Gmünd?
audio
56:56 Min.
Brauchen vegane Kinder Eier?
audio
36:38 Min.
Die aktuelle Reform des Tierschutzgesetzes
audio
57:16 Min.
Interview mit Wolfsexperten Prof. Kotrschal
audio
43:58 Min.
Tierrechtskongress 2024 in Paris
audio
51:15 Min.
Feminismus & Tierrechte in der vegetarischen Bewegung
audio
53:05 Min.
Schweine-Vollspaltenboden – zum Tag des Schweins
audio
46:18 Min.
Jagd und das Volksbegehren für ein Bundes-Jagdgesetz
audio
56:53 Min.
Buch: Der ungezähmte Wald

Eine Aktivistin berichtet von der Dokumentation solcher Langstreckentransporte aus Österreich.

Das Thema Tiertransporte die Tierschutzbewegung von Anfang an. Und es scheint keine Fortschritte diesbezüglich zu geben. Wie alle Säugetiere geben Kühe nur Milch, wenn sie Kälber gebähren. Weil aber wir Menschen diese Milch konsumieren wollen, sind uns die dabei geborenen Kälber im Weg, die ja eigentlich diese Milch trinken sollten. Die sogenannte Herodesprämie versucht dieses Problem wirtschaftlich zu lösen, indem der Export dieser Kälber großzügig gefördert wird. Häufig werden sie Tage lang ohne Versorgung hunderte oder gar tausende Kilometer weit transportiert. Uber Italien bis nach Spanien und manchmal sogar weiter in den nahen Osten, wo es praktisch keine Tierschutzstandards gibt. Und das üblicherweise in einem Alter, in dem sie besonders verwundbar sind und in dem sie beim Transport unmöglich versorgt werden können, da sie noch zu jung sind, um Wasser aufnehmen zu können. Obwohl sie normalerweise bis zu 12 mal täglich von ihrer Mutter Gestillt würden, können sie während dem Transport also gar nicht versorgt werden und müssen hungern. Wie könnte diese völlig inakzeptable Praxis überwunden werden?

Schreibe einen Kommentar