Umfrage zeigt Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz

Podcast
FROzine
  • Andreas Stangl_Christine Heitzinger_AK_Diskriminierung
    08:19
audio
59:50 Min.
Europatag in Linz | ME/CFS Protestkundgebung
audio
54:19 Min.
Interview zum aktuellen Stand der Pflege in Oberösterreich
audio
28:21 Min.
ME/CFS - Unversorgt seit 1969
audio
24:17 Min.
Ein Tag für Europa
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Westliches Weltbild Afrika
audio
49:37 Min.
FROZine
audio
06:10 Min.
Barrierefreiheit und Selbstbestimmung
audio
59:48 Min.
Bürger*innen-Beteiligung in der EU
audio
32:41 Min.
EU und direkte Demokratie
audio
21:23 Min.
AMRO 2024

Anfang Jänner hat die Arbeiterkammer OÖ eine Studie vorgestellt, in der festgehalten wurde, wie die Situation von Frauen in der Arbeitswelt ist. Es ist unter anderem abgefragt worden, ob Frauen diskriminiert oder sexuell belästigt werden. 3.576 Frauen haben an der Befragung teilgenommen. 64 Prozent von ihnen ist der Meinung, dass Männer und Frauen nicht die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt haben. Bei der Befragung konnten eigene Erfahrungen geteilt werden, über 900 Frauen schrieben ihre nieder. Eine Frau berichtet, dass sie beim Einstellungsgespräch darüber befragt wurde, wie ihre Familienplanung aussehen würde. Denn sie würde sowieso bald schwanger werden und würde deshalb für bestimmte Positionen nicht in Frage kommen. Auch beim Lohn sehen sich die Befragten benachteiligt, obwohl sie gut qualifiziert sind, bekämen sie weniger als männliche Kollegen. Diese Dinge wären rechtliche gesehen alle nicht zulässig, kommen in der Realität aber oft vor. Präsident der Arbeiterkammer Andreas Stangl und Vizepräsident Christine Heitzinger sprechen sich dafür aus, dass sich Frauen Hilfe holen, wenn sie diskriminiert werden. Die Arbeiterkammer oder die Gleichbehandlungsanwaltschaft können Unterstützung bieten.

Schreibe einen Kommentar