Robotersuizide und Crowdfunding-Skepsis Robotersuizide und Crowdfunding-Skepsis

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FROzine
  • 2012.12.11_1800.10-1850.10__FROzine
    49:53
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ME/CFS bei Kindern

Ein Rückblick auf die Abschlussparty des Suicidal Robot Workshops im bb15, Kritik am Konzept Crowdfunding und ein Bericht von einer Tagung zum Thema Lebensmittelverschwendung.

„Suicidal Robot Party“ im bb15

Eine Maschine mit Namen „Zwölf Zentimeter“ treibt eine kleine Säge (von eben dieser Länge) an, die so positioniert ist, dass sie langsam, aber sicher, die Maschine selbst zersägen und damit zerstören wird – dies war nur einer von zahlreichen „suizidalen Robotern“, deren Niedergang am Montag 03.12.2012 im Kulturverein ‚bb15‘ (Baumbachstraße 15) präsentiert wurde.

Wer sonst noch gestorben ist und wie es so weit kommen konnte, erfahrt ihr im Interview mit Clemens Mairhofer und Hansi Raber, das Christoph Srubar geführt hat.

http://www.bb15.at/

Kommentar der Woche: Crowdfund my ass!

In Ausgabe 143 der Kupfzeitung thematisierte Mag. David Röthler in seinem Artikel „The People Formerly Known as the Audience“ das Phänomen „Crowdfunding“. Er beschreibt den Gegenstand seines Textes folgendermaßene: „Crowdfunding ist eine besondere Form des Crowdsourcing, bei der nicht auf die Arbeitsleistung oder die Ideen der Internetuserinnen abgezielt wird, sondern diese zur Finanzierung von Projekten gewonnen werden sollen. Innerhalb eines begrenzten Zeitraums (üblicherweise 30-90 Tage) soll ein von den Projektinitiatorinnen festgelegter Betrag erreicht werden. Bei Misserfolg fließen die Teilbeträge wieder an die Investorinnen zurück. Je nach Höhe des finanziellen Beitrags werden Gegenleistungen wie zum Beispiel CDs und Eintrittskarten in Aussicht gestellt.“ Auf die durchaus positive Bewertung dieser relativ neuen Strategie der Projektrealisierung reagierte kürzlich der Linzer Verein servus.at, der sich mit Kunst und Kultur im Netz auseinandersetzt. Die gemeinsam gesammelten Ideen hat Uschi Reiter verschriftlicht. Die entstandene Replik erschien in der aktuellen Ausgabe der „Versorgerin“. Eine leicht verkürzte, adaptierte Version ist in Ausgabe 144 der KUPFzeitung nachzulesen. Sabina Köfler hat die Langversion fürs FROzine eingesprochen.

David Röthlers Text: http://www.kupf.at/medien/zeitung/2011-2012/143/people-formerly-known-audience

Crowdfund my ass! (Versorgerin): http://versorgerin.stwst.at/artikel/nov-27-2012-1606/servusservusat

Crowdfund my ass! (KUPFzeitung): http://www.kupf.at/medien/zeitung/2011-2012/144/crowdfund-my-ass

Weltempfänger: Stop Wasting Food – Tagung über Lebensmittelverschwendung

Viele Lebensmittel werden in der Küche weggeschmissen. Fast die Hälfte der Abfälle sind Obst und Gemüse, 15% sind Backwaren, danach folgen Lebensmittelreste, Milchprodukte und an letzter Stelle Fleisch und Fisch. Eine Tagung, die Anfang Dezember in Fulda (Deutschland) über die Bühne gegangen ist, hat sich der Problematik angenommen mit der Forderung, die Lebensmittelverschwendung zu stoppen. Milli vom Radio Unerhört Marburg (RUM) gestaltete dazu folgenden Beitrag.

 

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