Antiosteuropäischer Rassismus, Ausbeutung und Widerstand

Podcast
Vienna REC
  • Antiosteuröpäischer_Rassismus
    92:46
audio
41:00 Min.
Freie Radios, Medienpolitik und aktuelle Herausforderungen
audio
1 Std. 58:48 Min.
Elections in Bosnia: Competing Nationalist Narratives or Programs for Solving Problems?
audio
1 Std. 12:00 Min.
Dirty Dragging: Buchpräsentation und Diskussion
audio
57:00 Min.
To the Right of the Far Right: Agendas and Appeals
audio
56:59 Min.
Rechtspopulistische Angriffe auf den Wohlfahrtsstaat
audio
57:00 Min.
Gastarbajteri: Kunst und Aktivismus der Gastarbeit - Diskussion
audio
57:00 Min.
There Is No Alternative? Wie neoliberale „Sachzwänge“ die Demokratie untergraben
audio
56:56 Min.
Feminismen diskutieren- Karikatur Humor Ironie Strategie
audio
56:26 Min.
Wer profitiert vom binären Geschlecht? Über Kapitalismus, Normen und Widerstand
audio
1 Std. 15:00 Min.
Die 1990er Jahre: Umbruch und Aufbruch aus der Perspektive widerständiger Akteur*innen

In unserer heutigen Sendung nehmen wir Teil an der Diskussion “Antiosteuropäischer Rassismus, Ausbeutung und Widerstand”.

Die österreichische Gesellschaft für Soziologie hat mehrere Gäste eingeladen, um über Rassismus und Rassifizierungsprozesse in Bezug auf Osteuropäer:innen in westeuropäischen Ländern zu sprechen. Denn eben jene tragen zur Legitimierung von strukturellen Ungleichheiten, wie beispielsweise Arbeitsrechten bei und das muss sich ändern.

Hier stellt der Historiker Jannis Panagiotidis das neu erschienene Buch “Antiosteuropäischer Rassismus in Deutschland. Geschichte und Gegenwart“ vor, dass er mit seinem Kollegen Hans-Christian Petersen geschrieben hat. Darin werden die historischen Ursprünge von antiosteuropäischem Rassismus und ihre Präsenz heute erläutert, wobei im Gespräch auch Verbindungen zu Österreich gezogen werden. Im Anschluss geben uns die Aktivistinnen Simona Ďurišová der IG 24, der Interessensvertretung der Personenbetreuerinnen in der 24 Stunden Pflege und Sónia Melo von der Sezonieri-Kampagne, für die Rechte von Erntearbeiter:innen, einen Einblick in konkrete und derzeitige Lebenssituationen von osteuropäischen Arbeitskräften in Österreich. Die Veranstaltung knüpft damit eine Verbindung von Theorie zu Praxis und kreiiert einen Raum zur Diskussion über die Verbindung von antiosteuropäischem Rassismus, prekären Arbeitsverhältnissen und Ausbeutung.

Moderiert wird von Clara Holzinger, vom Institut für Soziologie der Uni Wien und Niki Kubaczek, Mitglied der österreichischen Gesellschaft für Soziologie

Eine Aufzeichnung aus der Brunnenpassage vom 18. Oktober 2024.

Bearbeitung:Rosa Minawie

 

Schreibe einen Kommentar