Kampf um die Traumastation | Vertreibung im Namen des Naturschutzes | Lager Liebenau

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#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
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Stimmlagen: Spielsucht und Long-COVID-Awareness-Day
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#Stimmlagen: Initiative gegen die Bezahlkarte Graz | Queer My Pleasure
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#Stimmlagen: Antifaschismus in Wien, Journalismusfreiheit und Risikowölfe
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#Stimmlagen: Kaigasse 28 - Wenn Gesetze nicht für alle gelten
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Antifa als Terrororganisation & Tausende teils in SS-Uniform beim sog. Tag der Ehre
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#Stimmlagen: Das DÖW veröffentlicht den Rechtsextremismusbericht für 2024
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#Stimmlagen: Holocaust-Gedenken in Salzburg
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Philosophische Stammtische – Zu Gast Lisz Hirn
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#Stimmlagen: Zu wenig Anpassungen an die Klimakrise

Kampf um die Traumastation
Im ersten Beitrag geht es um die drohende Schließung der einzigen spezialisierten Traumastation in der Steiermark, im Elisabethinen Krankenhaus. Was genau steht auf dem Spiel? Welche Auswirkungen hätte ein Wegfall auf Betroffene und die psychische Gesundheitsversorgung insgesamt? Wir fragen nach den politischen Hintergründen, den Folgen für das System – und was es bedeutet, wenn gerade hochspezialisierte Einrichtungen unter Druck geraten. Über 7.000 Menschen haben bereits gegen die Schließung unterschrieben. Ihr hört im heutigen Beitrag den Redebeitrag von Mario vom Verein Achterbahn, einen eingeschickten Beitrag einer ehemaligen Patientin und wieso die Traumastation erhalten bleiben muss.

Hier findet ihr die Petition.

Vertreibung im Namen des Naturschutzes?
Was passiert aktuell in Tansania, wo Maasai-Gemeinschaften gewaltsam aus Schutzgebieten vertrieben werden – angeblich im Namen des Naturschutzes? In dieser Sendung sprechen wir mit den Aktivist:innen Mbario und Manase sowie Sigrun Zwanzger vom Welthaus Graz über die dunkle Seite internationaler „Conservation“-Projekte. Wer profitiert wirklich von Green Tourism? Welche Rolle spielen europäische Fördergelder? Und wie organisieren sich insbesondere Maasai-Frauen gegen Repression und Landraub? Das hört ihr im heutigen Beitrag.

Das Interview ist auf Englisch.

Lager Liebenau – NS Zwangsarbeit in Graz sichtbar machen
Im Süden von Graz lag einst das größte NS-Zwangsarbeiterlager der Steiermark: das Lager Liebenau. Tausende Menschen, vor allem aus Osteuropa, wurden dort unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit gezwungen. Heute erinnert kaum etwas an diesen Ort – doch die Aufarbeitung beginnt.
Die Jungen Linken organisierten am 25. Mai dazu einen Gedenkspaziergang, um das verdrängte Kapitel Grazer Stadtgeschichte sichtbar zu machen.
Leo war für die VON UNTEN Redaktion vor Ort und berichtet über die Geschichte des Lagers, die Kämpfe um Erinnerung und den aktuellen Stand der Aufarbeitung.

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