»Die späten Tage« von Natascha Wodin

Podcast
BOOK SHOT. Literatur beflügelt.
  • Natascha Wodin Die späten Tage
    05:00
audio
10:00 min
Tag des Buches. Warum Worte unser Gehirn trainieren und wie wichtig Langsamkeit heute ist.
audio
05:00 min
»Krieg und Krieg«, Roman von László Krasznahorkai
audio
05:00 min
»Ohne Respekt«, philosophische Analyse von Byung-Chul Han
audio
05:00 min
»IRIS«, Roman von Laura Freudenthaler
audio
05:00 min
»Drei Wochen im August«, Roman von Nina Bußmann
audio
05:00 min
»Ostblockherz«, Roman von Didi Drobna
audio
05:00 min
»Quadratur des Kreises«, Gedichte von Gudrun Braunsperger
audio
09:46 min
WIR SIND KEIN DATENSATZ. Weltfrauentag 2026
audio
05:00 min
»Eine Ziege, ein Dorf und kein Internet«, Roman von Valerie Springer
audio
05:00 min
»Das Ende der Geschichte« und »Identität« von Francis Fukuyama

Die 80jährige Natascha Wodin blickt auf ihr Leben zurück und begegnet den körperlichen und seelischen Herausforderungen des Alterns. Im Zentrum steht ihre späte Liebe zu Friedrich, einem ebenfalls alten, schwer kranken Mann, dessen Nächte von Schmerzen, Müdigkeit und der Nähe zum Tod geprägt sind. Die Beziehung der beiden ist von Nähe und Fremdheit zugleich bestimmt, getragen von Zärtlichkeit, Angst und gegenseitiger Verletzlichkeit. Während die Erzählerin den Alltag des Alters mit schonungsloser Klarheit beschreibt, verwebt sie ihre Beobachtungen mit Erinnerungen, Reflexionen und der Frage nach Würde und Sinn am Ende des Lebens. Das Buch ist ein leiser, poetischer Blick auf Vergänglichkeit und auf die Möglichkeit, selbst im letzten Lebensabschnitt noch einmal Liebe zu finden.

Valerie Springer: „Zärtlich, unbeschönigt, wahr.“

Komentiraj