Der Roman erzählt von dem gefeierten Maler Louis Creutz, der Kunst und Menschen gleichermaßen als Material begreift. Besonders Frauen werden für ihn zu Modellen, die er nutzt und zurücklässt. Als er sich der jungen Astrid nähert, verbindet sich künstlerischer Ehrgeiz mit emotionaler Kälte und Machtkalkül.
Mosebach zeigt, wie Geniekult Rücksichtslosigkeit legitimiert. Am Ende steht eine Katastrophe, die von Beginn an absehbar ist.
Valerie Springer: »Kalt, präzise, unerbittlich.«











