“Gut und Böse” – kann man das gegeneinander abwiegen?

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  • 23_01_2026_Gut_Böse_abwägen_relativieren
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Vortrag und Diskussion
Dr. Peter Decker, GegenStandpunkt-Verlag

Donnerstag, 29.1.2026, 19:00 Uhr
NIG Hörsaal II
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Freitag, 30.1.2026, 19:00 Uhr
RESOWI-Zentrum, Hörsaal 15.02
Universitätsstraße 15, Graz

Trumps Zollkrieg, oder: US-Imperialismus 2.0

Dass „wir“ Trump nicht leiden können, ist in Europa eine ausgemachte Sache in den etablierten Kreisen von Politik und Öffentlichkeit. Letztere bewährt sich darin, alle Register der Hetze zu ziehen, mit der sie bisher eher die Unholde östlicher und südlicher Weltgegenden dem Publikum zwecks herzlicher Verachtung nahegebracht hat.
Das nehmen die Vertreter der wirklichen Politik gern zur Kenntnis – zum Leitfaden ihres Umgangs mit den USA machen sie diese Hetze aber nicht: Sie üben sich in berechnendem Opportunismus, wenn sie mit Trump zu tun haben, und geben damit den parteilichen Kommentatoren die teilnahmsvoll idiotische Frage auf, ob sie das mehr als Klugheit feiern oder als Eingeständnis von Machtlosigkeit peinlich finden sollen. An Trump stören eben in Wirklichkeit nicht die ihm nachgesagten und von ihm genussvoll zelebrierten Untugenden, sondern der Inhalt seiner Politik und die Macht, mit der er diese verfolgt.
Der Vortrag will auf die imperialistische Konsequenz aufmerksam machen, die in Trumps Bruch mit den Verkehrsformen und Rechnungsweisen der bisherigen Weltwirtschaftsordnung steckt. Das erpresserische Eintreiben von Tribut in Form von Zöllen bei allen Handelspartnern ist seine Antwort auf den Widerspruch der globalen Konkurrenzordnung zum Nutz’ und Frommen der USA, also des einen maßgeblichen, sie damals 1945 ff. stiftenden Konkurrenten. Und er kann das wegen der ungeheuren Leistung, die die vielgerühmte nunmehr obsolete „regelbasierte Weltwirtschaft“ für ihren amerikanischen Urheber erbracht hat.

Donnerstag, 29.1.2026, 19:00 Uhr
NIG Hörsaal II
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Freitag, 30.1.2026, 19:00 Uhr
RESOWI-Zentrum, Hörsaal 15.02
Universitätsstraße 15, Graz

*

Antworten auf kritische Meldungen (2)

Einige Einwände sind hier im Original dokumentiert, die diesbezüglichen Erwiderungen werden etwas anders angeordnet:

Hier wird relativiert und gegeneinander abgewogen: Ist Putin pur Böse? Zensiert die EU? Handelt Amerika bei seinem Friedensplan in eigenem Interesse? Fast eine Art von Geraune um etwas herum das nicht ausgesprochen wird – und würde gerne die Elefant im Raum Frage stellen die ja ständig angedeutet wird: Hat Russland also zurecht die Ukraine angegriffen? Oder aufrichtiger: Wenn ich allem folge was Sie sagen, was wäre dann also jetzt der richtige Umgang mit Herrn Putin?

ein unaushaltbares Geraune nebst so ungemein kalten und dummen Äußerungen wie “die einzige brauchbare Sicherheitsgarantie … ist die Erfüllung der russischen Forderungen” lässt jeden klar denkenden Menschen sich erschrocken abwenden – was für ein billiger an niedere Instinkte appellierender Podcast! Unerträglich.

keine Rechtfertigungen von „Demokratie-Menschenrechte-Ukraine-Europa“ und der „Erweiterung des europäischen Imperiums“ welch eine wunderschöne Apologie des Putinschen Angriffskrieg durch Übernahme deren vermeintlicher Rechtfertigung des Angriffskrieges. Spezielles „verstehen halt“? Auch die Auseinandersetzung mit den 2022er Beschreibungen in zeitonline und der Schlusssatz sind ein wunderbares Dokument des “Verstehenwollen” im Sinne des durchtränkten Insinuierens: Die guten weil nützlichen Toten des Westens – die schlechten, nicht in das vermeintlich unterstellte und postulierte Feindbild passenden und stammenden der russischen Truppen des Überfalls von 2014 ff – die hier wahrheitswidrig als „Separatisten“ geadelt werden.

Gut und Böse relativieren, bzw. gegeneinander abwiegen?

Hier wird relativiert und gegeneinander abgewogen: Ist Putin pur Böse? … Hat Russland also zurecht die Ukraine angegriffen? … was wäre dann also jetzt der richtige Umgang mit Herrn Putin?“

Ja, klar ist Putin böse! Putin ist russischer Staatschef, der wie seine Kollegen anderswo qua Amt die Interessen seiner Nation definiert und vertritt, u.a. mit bewaffneten Streitkräften. Für die Feinde Russlands personifiziert er, wie jeder feindliche Politiker überall, das Böse.

Zur Erläuterung: Die Souveränität eines Staates verwirklicht sich in der Freiheit der Macht bzw. der Machthaber, die Interessen der Nation zu definieren und durchzusetzen. Ob man das gut oder bedenklich findet – m.E. ist das eine Tatsachenfeststellung. Falls es diesbezüglich Zweifel oder Einwände gibt – die neue Linie des US-Präsidenten könnte auch hier einen Lernprozess fördern. Klar, diese Typen behaupten alle bzw. haben bisher behauptet, sie würden ihnen vorausgesetzten höheren Prinzipien oder Werten dienen – aber welche Prinzipien bzw. Werte das sind, das entscheiden sie, und der Dienst an welchen Prinzipien und Werten auch immer, der läuft immer auf die Durchsetzung der eigenen Nation hinaus, ist damit identisch. „Americafirst“ ist übrigens die nunmehrige bedeutende Modifikation dieser Darstellung … Die Führung der Russischen Föderation jedenfalls hat die Expansion der NATO, die Verschiebung der Grenzen der NATO nach Osten, als Bedrohung der nationalen Sicherheit Russlands definiert, und beschlossen, ihren Einspruch dagegen in der Ukraine durchzukämpfen. Insofern ist die Frage „Hat Russland also zurecht die Ukraine angegriffen?“ ebenfalls beantwortet: Ja klar; aus russischer Sicht, und gemäß russischen Sicherheitsbedürfnissen. Aus – damaliger – westlicher und ukrainischer Sicht natürlich nicht. Wer glaubt, es gäbe über den Staaten stehende Richtlinien und Grenzen, über die Berechtigung nationaler Interessen entscheidende Prinzipien – täuscht sich bzw. lässt sich täuschen. Was da so interpretiert werden will, das ist doch bloß die Zustimmung oder Ablehnung anderer Mächte, natürlich wieder im Gewand höherer Prinzipien. (Vgl. zum Völkerrecht auch: https://cba.media/551405)

Auch das ist eine Tatsachenfeststellung. Allerdings, wer sich daran gewöhnt hat, dass unter der Beschwörung der nationalen Sicherheit etliche Angriffskriege der USA und ihrer Spießgesellen geführt wurden bzw. werden, und wem das plausibel, vielleicht auch manchmal etwas übertrieben vorgekommen ist, wer sich also an diese Sorte speziell europäischer, pseudo-gridisch-distanzierter Parteinahme gewöhnt hat – dem und nur dem erscheint der Hinweis auf die von Russland beanspruchte „nationale Sicherheit“ wie eine Parteinahme für Putin, allerdings ausnahmsweise und in dem Fall inakzeptabel, weil eben nicht vom früheren „Westen“ beansprucht. Wer sich daran gewöhnt hat, dass die westlichen Mächte immerhin irgendwelche Gründe für ihre Kriege haben – wie „das Öl“, oder die „Bekämpfung von Terrorismus“ oder einen „Regime-Wechsel“ etc. – und wer sich von denselben Mächten und deren Sprachrohren in den Medien darüber hat informieren lassen, Russland hingegen hätte gar keine Gründe, sei also „das Böse“, hat sich nach Strich und Faden verarschen lassen.

*

Die Versuche der europäischen Koalition der Kriegswilligen, außereuropäische Länder im aktuellen Krieg auf die eigene Seite zu ziehen, die werden von den Adressaten gern mit dem Hinweis auf die Unglaubwürdigkeit der europäischen Heuchelei in Sachen „Angriffskrieg“ gekontert. Schließlich waren einige der umworbenen Länder der „Dritten Welt“ tatsächliche oder potentielle Opfer westlicher Verteidigungskriege oder Regime-Wechsel. Nebenbei: Nach Kriegsbeginn 2022 gab es eine kurze Phase, während der manche Publizisten ihrer Meinung Ausdruck verleihen durften, der russische Angriff könnte „etwas“ mit der Expansion der NATO nach Osten zu tun haben, so z.B. nach wie vor die amerikanischen „Putin-Versteher“ der sog. „realistischen Schule“ der Politikwissenschaft. Diese Phase war kurz und wurde bald vom folgenden Dogma – nur der Westen hat das Recht auf Krieg – überlagert. Seither wissen wir, dass Russland einen ganz, ganz neuen, vorher nie dagewesenen, völlig abartigen Krieg neu erfunden hat, den ganz schröcklichen „Angriffskrieg“!

Noch ein Literaturhinweis zur Frage nach einem eventuell „richtigen Umgang mit Herrn Putin“, einer Frage, von deren Beantwortung ich allen teilnehmend beobachtenden Amateuren dringend abraten möchte, weil die für diesen „Umgang“ ermächtigten Profis der Gewalt – die Führer der Westmächte –, die zerbrechen sich darüber schon selbst den Kopf, und alternative Überlegungen führen in der Regel ins idealistische Abseits: Der amerikanische Promi-Ökonom Jeffrey Sachs versucht sich in einem offenen Brief in der „Berliner Zeitung“ an den deutschen Kanzler „relativierend und abwiegend“ – gewissermaßen als eine Art „ehrlicher Makler“ zwischen Europa und Russland –, unter dem wohlmeinenden Motto, dass das mit dem Krieg doch nicht unbedingt sein müsste. Seine Position dokumentiert meines Erachtens, dass er die Zeichen der Zeit bzw. die Zeichen der Zeitenwenden nicht verstanden hat:
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/offener-brief-von-jeffrey-sachs-lernen-sie-geschichte-herr-bundeskanzler-li.10010628
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/jeffrey-sachs-warum-feindschaft-mit-russland-europa-immer-ins-unglueck-gestuerzt-hat-li.10010108

Zensur? Im europäischen Reich der weWe, der westlichen Werte?

Frage(?): „Zensiert die EU?“ Ja klar! Die russischen Nachrichten schon, die ukrainischen nicht. Die Wortmeldungen Selenskyjs werden vom ORF wörtlich wiedergegeben, die russischen Positionen ignoriert oder als Desinformation abgetan. So blöd kann eine Meldung von Selenskyj über russische Beschädigungen des von Russland(!) kontrollierten AKW Saporischschija gar nicht sein – sie findet unkommentiert und ohne berühmten „Faktencheck“ in die Nachrichten. Die früher mal so berühmte ganz „eigene Meinung des mündigen Bürgers“ – im Unterschied zu den obrigkeitlich bevormundeten Opfern einer Diktatur –, die braucht neuerdings ganz offiziell und ohne jedes schlechte Gewissen die obrigkeitliche Bevormundung durch europäische Instanzen! Vom „mündigen Bürger“ hat man ohnehin schon länger nichts mehr gehört – zur „Kriegstüchtigkeit“ gehört die Gleichschaltung.

Zum Umgang der EU mit europäischen Dissidenten und Kritikern hier die Empfehlung der nochmaligen Lektüre zum Fall des Schweizer Offiziers „Jacques Baud“ in https://cba.media/751254.
Weiterführende Literatur: https://www.nachdenkseiten.de/?p=144473 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=144404
https://www.i-v-a.net/doku.php?id=texts26#darf_man_zur_kriegspropaganda_nein_sagen
https://weltwoche.ch/daily/ziviler-tod-der-youtuberin-nathalie-yamb-schweizer-banken-uebernahmen-eu-sanktionen-in-vorauseilendem-gehorsam-die-offizielle-schweiz-unternimmt-nichts-um-ihre-staatsbuergerin-zu-schuet/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=daily

US-Friedenspolitik und US-Interesse

Handelt Amerika bei seinem Friedensplan in eigenem Interesse?“ Ja klar, was denn sonst? Im eigenen Interesse handeln übrigens alle beteiligten Parteien; Staaten sind schließlich keine Wohltätigkeitsorganisationen. Oder glaubt jemand im Ernst, Typen wie Merz, Macron und Starmer – die Chefs der Koalition der Kriegswilligen – handeln aus dem Bedürfnis, armen Leuten in der Ukraine zu helfen?? Eine der vielen Neuerungen unter dem Regime von Mr. MAGA ist allerdings schon zu registrieren, indem er nämlich die Berufung auf höhere völkerrechtliche Prinzipien als eine Einschränkung der Freiheit der amerikanischen Macht zur Entfaltung im eigenen Interesse – Americafirst! – betrachtet, und deswegen ablehnt.

In der Politikwissenschaft gab es mal die Auffassung, das außenpolitische Agieren der USA sei eine Mischung aus Interessenpolitik einerseits und missionarischem Anspruch zur Weltverbesserung andererseits. Das ist und war m.E. keine tatsächliche Mischung im Reich der sog. Realpolitik, sondern die Präsentation der amerikanischen Ansprüche an den Rest der Welt – im Namen eben dieser Welt oder gleich „Weltgemeinschaft“. Allerdings taugt das tautologische Bestehen auf dem nationalen Interesse als politischer Richtlinie nicht viel bis gar nichts, ohne die genaue Bestimmung dieses Interesses – denn das ist den Machthabern eben nicht vorausgesetzt, vorgegeben, sondern dessen Definition ist schon die erwähnte elementare Freiheit der politischen Macht. Gerade Donald Trump ist mit einer ziemlich fundamentalen Neudefinition dieses Interesses angetreten, er interpretiert in dem Sinn den Ukrainekrieg schon länger als Geschäftsschädigung. (Vielleicht wäre mal ein Vergleich angebracht, zwischen dem heute besprochenen bzw. beklagten „Recht des Stärkeren“ von MAGA, und dem damaligen „Recht des Stärksten“, unter dem 1945 ff. die USA eine „regelbasierte“ Weltordnung gestiftet hatten, der Europa nachtrauert.)

Europa muss zum Imperium werden!

Mein Hinweis auf die „Erweiterung des europäischen Imperiums“ nach Osten wurde gekontert, das sei bloß „eine wunderschöne Apologie des Putinschen Angriffskrieg durch Übernahme (von) deren vermeintlicher Rechtfertigung“

Nun, das hat sich doch inzwischen längst geklärt, die Kriegswilligen bekennen sich doch mittlerweile selbst zum Imperium! Spätestens seit dem Ausstieg der USA aus dem bisherigen Kriegsszenario hat sich die europäische Beschlusslage brachial weiterentwickelt. Das europäische Imperium, das dem zitierten Einwand offenbar bisher nur als russische Position bekannt oder wenigstens geläufig war, das wird nun als Telos der Europäischen Union von der Koalition der Kriegswilligen gefordert bzw. als bisheriges Versäumnis beklagt und gegeißelt: „Europa, erwache!“ ist die Devise. Europa muss endlich alles das können, an Machtentfaltung nach außen, was den „Autokraten“ Trump und Putin von der europäischen Öffentlichkeit so gern vorgeworfen wird. Europa muss endlich kriegstüchtig werden! Laut eigener Auskunft war Europa ohnehin nur deswegen viel zu friedfertig, weil seine eigenen anspruchsvollen unfriedlichen Ambitionen bisher wenigstens zum Teil von den USA gedeckt wurden, die dafür viel „Drecksarbeit“ im Interesse Europas erledigt haben, wie Herr Merz sich bei anderer Gelegenheit auszudrücken beliebt – also „muss“ Europa heute viel selbständiger den Krieg weiterführen (lassen), und wuchtiger in die Konkurrenz um die Ukraine einsteigen. Gerade durch den Kampf gegen Russland soll Europa zur Weltmacht aufsteigen, soll das werden, was den USA, Russland und China so gern vorgeworfen wird – aber natürlich viel besser, menschlicher, gewaltfreier, demokratischer, friedlicher … als die genannten autokratischen Widerlinge! Erwähne dazu einen beliebigen aus den unzähligen aktuellen Aufrufen und Forderungen, in denen nach europäischer „geopolitischer Macht“ verlangt wird, um europäische „Interessen und Werte auf der globalen Bühne“, also weit über Europa hinaus zu vertreten, und keine andere „weltpolitische Autorität“ zu akzeptieren. Es stammt von einemAktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa“, denn dazu bräuchte es endlich eine europäische Staatsgründung, aka eine „Unabhängigkeitserklärung“ nach US-Vorbild:
https://www.derstandard.at/story/3000000304462/zeit-fuer-eine-unabhaengigkeitserklaerung-der-europaeischen-union
https://federalists.eu/campaign/re-launching-of-the-action-committee-for-the-united-states-of-europe/

Europäischer Imperialismus ist heute das offensive, vorwärtstreibende Gebot der Stunde!

Mir fällt auf, wozu die Einwände sich nicht äußern bzw. bisher nicht geäußert haben: Zur mal expliziten, immer impliziten Behauptung, der Krieg sei ein Mittel der Politik, ein Befassung damit hätte sich also mit politischen Zwecken und Interessen zu befassen! Ich verweise auf eine „Chronik der westlichen Einmischung“ in der Ukraine, zusammengestellt auf einer Schweizer Seite mit dem poetischen Titel „Infosperber – sieht, was andere übersehen“. Die Chronik dokumentiert ein paar Begebenheiten, die dem Konsumenten der üblichen Medien ev. nicht so geläufig sind, vielleicht bringt das eine Diskussionsgrundlage im Sinne von: Worüber reden wir eigentlich? Die anderen am Beginn erwähnten Einwände werden im nächsten Beitrag besprochen; kommt ev. früher als im normalen Rhythmus.

https://www.infosperber.ch/politik/welt/ukraine-chronik-der-westlichen-einmischung/
https://de.gegenstandpunkt.com/archiv/dossiers/abweichende-meinungen-zum-krieg-ukraine

Noch einmal der Hinweis auf die Diskussionsveranstaltungen in Wien und Graz zum Thema
Trumps Zollkrieg, oder Imperialismus 2.0

Vortrag und Diskussion
Dr. Peter Decker, GegenStandpunkt-Verlag

Donnerstag, 29.1.2026, 19:00 Uhr
NIG Hörsaal II
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Freitag, 30.1.2026, 19:00 Uhr
RESOWI-Zentrum, Hörsaal 15.02
Universitätsstraße 15, 8010 Graz

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