Trauer, Schock, Wut und die nagende Frage nach dem Warum. Was Angehörige nach dem Suizid einer geliebten Person erleben, ist ein schmerzvolles Chaos an Gefühlen. „Trauern ist nicht das Problem, sondern die Lösung“, sagt Claudia Hutter-Moritz. Nachdem sich ihre Mutter das Leben genommen hatte, machte sich Hutter-Moritz auf die Suche nach Menschen, mit denen sie sich aussprechen konnte und die sie verstehen würden.
So entstand die Selbsthilfegruppe `Verlust durch Suizid | Pinzgau` in Saalfelden. Claudia Hutter-Mutter machte dann noch Ausbildungen zur Lebens- und Sozialberaterin sowie zur Trauerbegleiterin und weiß aus eigener Erfahrung, was Hinterbliebenen in der ersten Zeit am besten hilft: Für einander da sein und einen Zustand aushalten, für den es möglicherweise keine Worte gibt. Das Interview mit Claudia Hutter-Moritz führte Georg Wimmer.
Selbsthilfegruppe Verlust durch Suizid │ Pinzgau











