Gespräch mit Mag. Andreas Brunner (QWIEN) über queere Geschichte in Österreich und aktuelle Bezüge zu Hasskriminalität und gesellschaftlichen Debatten.
Ausgehend von Übergriffen auf homosexuelle Männer im März 2025 ordnet Radio Positiv historische und gesellschaftliche Hintergründe ein. Moderatorin Juliana Metyko spricht mit Mag. Andreas Brunner, Historiker, Ausstellungskurator und Co-Leiter des Zentrums QWIEN, über queere Geschichte in Österreich sowie über Parallelen zwischen früherer Verfolgung und heutigen Formen von Ausgrenzung und Hass.
„Durch das Auftreten von Aids wurde schwules, queeres Leben viel sichtbarer.“ – Mag. Andreas Brunner, Historiker und Co-Leiter Zentrum QWIEN
Im Gespräch wird beschrieben, wie strafrechtliche Verfolgung, stereotype Zuschreibungen und rechtliche Sonderbestimmungen queeres Leben über Jahrzehnte geprägt haben. Thematisiert werden unter anderem die Kriminalisierung von Homosexualität, Entwicklungen seit den 1970er-Jahren sowie die Auswirkungen von HIV/AIDS auf Sichtbarkeit und Community-Strukturen. Die Sendung bietet historische Einordnung und Orientierung im gegenwärtigen Diskurs.
- Moderation: Juliana Metyko
- Gast: Mag. Andreas Brunner – Historiker, Ausstellungskurator und Co-Leiter des Zentrums QWIEN, Zentrum für queere Kultur und Geschichte.
- Musik: Klaus Hager
- Technik & Nachbearbeitung: Klaus Hager
- Foto: © Aids Hilfe Wien
- Mehr Infos: Aids Hilfe Wien | QWIEN – Zentrum für queere Kultur und Geschichte |









