Die Katastrophe von Fukushima jährt sich zum 15. mal – und die japanische Regierung will AKWs, die seit 2011 auf Grund der latenten Erdbebengefährdung zu Recht abgeschaltet waren, reihenweise wieder in Betrieb nehmen. Diese Entwicklung stellt ein Paradebeispiel dar, wie realitätsverweigernd und menschenverachtend die Atomlobby ihre Interessen politisch durchzudrücken versucht.
Zahlreiche Organisationen nehmen dies zum Anlass für verschiedene Aktivitäten – die Hamburger NGO .ausgestrahlt zum Beispiel, oder die Wiener Plattform Atomkraftfrei, die zur Protestkundgebung ‘Fukushima strahlt immer!’ am 10. März am Stephansplatz in Wien aufruft. Die flämische 11Maart Beweging hat die Petition Fukushimas Warning gestartet mit der Forderung ‘Stop financing nuclear problems and start implementing climate solutions’, die am 11. März im Rahmen einer Demo in Brüssel an die Europäische Kommission übergeben wird. Wir haben in dieser Podcast-Ausgabe mit Marc Alexander, einem der Initiatoren, gesprochen.









