Eine leidige, schon lange anhängige Forderung von uns Anti-Atom-Organisationen ist die nach einer angemessenen und europaweit einheitlichen Haftpflichtversicherung für AKW. Die derzeitige Situation ist in höchstem Maße unbefriedigend, in keinem einzigen Atomstaat sind AKW-Betreiber auch nur annähernd ausreichend versichert, um bei einem Unfall mit Radioaktivität betroffene Menschen und Gebiete adäquat entschädigen zu können. Das sehen immerhin auch Jan Panek samt Mitarbeiter im Ressort von EU-Kommissar Dan Jørgensen, zuständig für den Bereich Energie so. Vom Verursacherprinzip, dem ‚Polluter Pays Principle (PPP)‘ , einem herzstück der EU-Umweltpolitik, sind wir hier noch meilenweit entfernt.
Mit etlichen Verbündeten aus anderen europäischen Staaten waren wir kürzlich zu einem Meeting nach Luxemburg eingeladen, um unser Anliegen vorzubringen, die Dringlichkeit im Zeichen des Klimawandels und geopolitisch unsicheren Zeit zu unterstreichen und mit den leitenden Beamten Lösungsansätze zu diskutieren. Hier berichten wir über dieses Treffen!









