Diese Ausgabe von Radio Positiv nimmt das Theaterstück „Das Vermächtnis“ am Theater in der Josefstadt zum Anlass für ein Gespräch über Erinnerung, Generationenerfahrung und queere Geschichte. Moderatorin Juliana Metyko spricht mit dem Schauspieler Nils Arztmann, der für seine Doppelrolle in der Produktion mit dem Nestroy-Preis 2025 ausgezeichnet wurde. In der Sendung wird außerdem ein Einspieler aus einer Generalprobe mit Schauspieler Martin Niedermair verwendet.
„Dass alles, was erreicht wurde, oder alles, wovon wir gerade profitieren oder was eben mit der Gesellschaft zu tun hat, in der wir leben, immer mit anderen Menschen zu tun hatte oder hat, die davor da waren.“ – Nils Arztmann, Schauspieler
„Und sich das nochmal bewusst zu machen oder das ins Bewusstsein zu holen, ist, finde ich, ein unfassbar wichtiger Prozess bei historischer Aufarbeitung oder generell Reflexion.“ – Nils Arztmann, Schauspieler
„Also es hat etwas wirklich Aufklärendes – es klärt auf.“ – Nils Arztmann, Schauspieler
Im Gespräch beschreibt Arztmann seine Arbeit an den Figuren Leo und Adam im Stück und ordnet ein, wie Themen wie queere Geschichte, Generationenerfahrungen, Einsamkeit und Solidarität auf der Bühne dargestellt werden. Thematisiert werden außerdem die gesellschaftlichen Kontexte der AIDS-Krise, der Austausch zwischen Generationen sowie die Rolle von Kunst bei der Vermittlung historischer Erfahrungen. Die Sendung gibt Hörer*innen Einblick in die Entstehung einer Theaterproduktion und ihre gesellschaftlichen Bezüge.
- Moderation: Juliana Metyko
- Gast: Nils Arztmann – Schauspieler; Studium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, Engagements auf Theaterbühnen und im Film; Nestroy-Preisträger 2025 für seine Doppelrolle im Theaterstück „Das Vermächtnis“.
- Musik: Klaus Hager
- Produktion: Klaus Hager
- Foto: © Aids Hilfe Wien, HGR
- Mehr Infos: Nils Artzmann











