„Du hast abgenommen, oder? Steht dir gut!“ oder: „Wow, hast du aber gut Farbe bekommen im Urlaub!“ – was als Kompliment gemeint ist, zeigt, wie sehr unsere Vorstellungen von Schönheit unseren Blick auf andere prägen. Wer als schön oder hässlich gilt, wird zwar ständig neu verhandelt – doch Schönheit ist weit mehr als eine ästhetische Kategorie.
Das Konzept von Schönheit ist politisch und historisch gewachsen. Es wurde und wird als Werkzeug genutzt, um Menschen ein- oder auszuschließen.
Milena Österreicher ist freie Journalistin und Chefredakteurin des MO Magazins für Menschenrechte. In der Februar-Ausgabe des Südwind-Magazins hat sie einen Beitrag zum Thema Schönheit veröffentlicht. Tamara aus der VON UNTEN Redaktion hat mit ihr darüber gesprochen, wie diese Ausschlussmechanismen im Alltag wirken – und welche Rolle Werbung, Popkultur und Social-Media-Plattformen dabei spielen.
Außerdem geht es um die sogenannten „Ugly Laws“ in den USA und darum, wie stark heutige Schönheitsideale noch immer von kolonialen Vorstellungen geprägt sind.
Zum Schluss stellt sich die Frage: Wie können wir diese Bilder wieder aus unseren Köpfen bekommen?
Reinhören lohnt sich!








