Eine neue Form der künstlichen Intelligenz hat im Unterschied zur klassischen algorithmischen Maschine-Learning KI die Fähigkeit, menschliche Gefühle zu deuten und darauf zu reagieren. Das bringt die Mensch-Maschine-Schnittstelle in eine ganz neue Dimension: KI ist nicht mehr nur eine gute Arbeitshilfe, sondern macht Vorschläge und übernimmt ganze Aufgabenbereiche. So gesehen entwickelt sich hier die KI zu einer digitalen Spezies, die invasiv agiert, also in Arbeitsfelder vordringt, die bisher Menschen vorbehalten waren. Das sagt Wolfgang Eder, Leadership- und Organisationsentwickler und Lehrender an der Universität Graz am Zentrum für Soziale Kompetenz. Nutzbar macht Eder die Schlüsselkompetenz der emotionalen Intelligenz beim KI-Einsatz mit seinem Start-Up-Unternehmen EQ4.ai. EQ (Emotionale Intelligenz) hat sich im Arbeitsleben in den letzten 30 Jahren als gleichrangig wichtig herausgestellt wie der IQ (Intelligenzquotient). EQ bedeutet intra- und interpersonelle Kompetenz: ich komme mit mir klar und ich komme mit anderen klar. Die KI wird mehr und mehr zu einem Teammitglied, sie wird zur Kollegin, zum Kollegen.
Die Musik hat wie immer der Gast von Chris Holzer ausgewählt. Dieses Mal gibt es am Schluss der Fair-Play-Sendung eine absolute NEUHEIT, einen KI-generierten Song. Die KI hat auf Basis der Sendung einen Musiktitel erstellt!









