Worum es geht
In dieser Folge sprechen Stefan Tilg und Michael Nußbaumer mit Theresa Strasser (ca. in der ersten halben Stunde) über Stimmigkeit.
Stimmigkeit ist hier nicht ein „richtig oder falsch“, sondern eine Körpererfahrung: Enge oder Weite, Spannung oder Entspannung, ein inneres Ja oder ein inneres Nein.
Wir erkunden, warum Stimmigkeit im Alltag so schwer zugänglich sein kann, wenn das Nervensystem überlastet ist. Und wir schauen auf eine sehr praktische Frage: Wie entsteht ein kleiner Raum zwischen Reiz und Reaktion, in dem wieder Wahlfreiheit möglich wird.
Für wen diese Folge gedacht ist
- Menschen, die Entscheidungen oft „nur im Kopf“ treffen und das Körperwissen wieder dazunehmen möchten
- Alle, die in Konflikten schneller reagieren, als sie eigentlich wollen
- Teams und Begleiter:innen, die „Einstimmen“ als Grundlage guter Zusammenarbeit üben möchten
Was du mitnimmst
Erkenntnisse:
- Stimmigkeit lässt sich oft als Weite (statt Enge) im Körper erkennen.
- Entscheidungen werden klarer, wenn wir Optionen nicht nur denken, sondern verkörpern.
- Der Raum zwischen Reiz und Reaktion ist trainierbar.
Praktische Impulse:
- 5‑Minuten‑Weg mit zwei Optionen (spüren, was enger wird und was weiter wird).
- 30‑Sekunden‑Stimmgabel‑Check (kurz innehalten, Schultern, Brust, Bauch spüren).
- Einmal am Tag einen Atemzug länger Pause setzen, bevor du antwortest.
Ablauf der Sendung (grob)
Einstieg & Begriff – Was bedeutet „Stimmigkeit“.
Körperwissen – Enge, Weite, Spannung, Resonanz.
Entscheidungsbeispiel – „Event oder Tanzen“ als Weg‑Experiment.
Konflikt & Alltag – Überlastetes Nervensystem, Reiz‑Strategien, Pausen.
Team & Musik‑Bild – Einstimmen wie im Orchester.
Ausklang – Einladung, Stimmigkeit als Praxis mitzunehmen.



