Was bin ich wert – und wer entscheidet das eigentlich? In dieser Folge von Ent‑Wickeln sprechen Stefan Tilg und Michael Nußbaumer über Wert, Selbstwert und Entwertung: vom intrinsischen Wert jedes Menschen bis zu den Preis‑ und Knappheitslogiken, die unseren Alltag prägen.
Sie erzählen Geschichten von Bildern, die ihren Rahmen wechseln, von Care‑Arbeit und Hosting, vom Versuch, Wert zu messen – und davon, warum alles, was da ist, einen Wert hat, einfach weil es da ist.
Anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag machen die beiden hörbar, wie Entwertung als aktiver Prozess Würde wegnimmt – im Außen wie im inneren Dialog. Sie zeigen, was passiert, wenn wir den Wert von Menschen an Leistung, Geld oder Knappheit koppeln, und wie Begegnungen aussehen können, in denen Menschen sich gegenseitig im Wert stärken statt kleinmachen.
Du bekommst Reflexionsfragen, um deine eigenen Entwertungs-Muster zu erkennen, und kleine Übungen, mit denen du im Alltag bewusster auf wertschätzende Sprache achten kannst.
Die Folge ist besonders hilfreich, wenn du mit Menschen arbeitest, oft in Care‑Beziehungen steckst oder das Gefühl kennst, deinen eigenen Wert erst dann zu sehen, wenn andere ihn dir spiegeln.



