Welterbe – Altersbestimmung T02

Podcast
Rückblicke – Welterbe Hallstatt
  • 1822_Altersbestimmung_Mauerwerk
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Mauerwerk

Das älteste in Hallstatt vorhandene Mauerwerk ist römerzeitlich. Die Römer implementierten die Kalktechnik und brachten ihre Mauertechnik mit. Indizien ergeben sich aus der Art der Steinbearbeitung wie Bruchstein mit typischen Bruchflächen, gerundete Bachsteine, grob mit dem Zweispitz oder Spitzhammer beschlagene Steine, bossierte Steine mit Randschlag, scharriierte Oberflächen mit parallelen Rillen, gezahnte oder gepeckte Steine sowie Stockhammer-Oberflächen mit punktförmigem Muster.

Die Einführung der Ziegel geschah relativ spät ab den 1720er Jahren mit Experimenten zur Herstellung feuerfester Pfannensteherziegel. Zerbrochene halbzylindrische Pfannensteherziegel im Mauerwerk dienen als Datierungshilfe ab den 1750er Jahren. Weitere Indizien sind Ziegelmarken, Steinmetzmarken, organische Mörtelzugaben, die Faktur der Verputze sowie die Farbe des Bindemittels, die auf Kalkmörtel, Romanzement ab den 1870er Jahren oder Zement ab dem frühen 20. Jahrhundert hinweist. Auch die Herkunft des Sands und der verwendete Stein wie Granit nach Einführung der Bahn bieten Hinweise.

Link zur Episode über Mischmauerwerk.

Link zur Episode über Wände aus Stein.

Link zur Episode über die Sudpfanne und die Pfannsteher.

Link zur Episode über Steinbrüche im Welterbegebiet.

Link zur Episode über den „geschriebenen Stein“.

Dokumente

Spuren im Stein, VND.OPENXMLFORMATS-OFFICEDOCUMENT.WORDPROCESSINGML.DOCUMENT, 485.6 kB Download

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