Yoga Unplugged – Folge 6: Zwischen Illusion und Wahrheit – Mythen im Yoga
In dieser Folge von Yoga Unplugged widmen wir uns den Mythen rund um Yoga und Spiritualität – jenen stillen Überzeugungen, die wir oft unbewusst mit uns tragen. Zwischen Idealbildern, gesellschaftlichen Erwartungen und spirituellen Missverständnissen beleuchten wir, wo Yoga zur Projektion wird – und wo es uns zurück in eine ehrliche Begegnung mit uns selbst führen kann.
Im Zentrum steht das yogische Konzept von Maya, der „Illusion“ – jener Schleier, der uns glauben lässt, wir müssten anders sein, besser funktionieren oder dauerhaft glücklich bleiben. Wir sprechen über den Mythos vom Immer-glücklich-Sein, über Selbstoptimierung statt Selbstbegegnung, über Leistungsdenken auf der Yogamatte und über das weitverbreitete Bild, Yoga sei nur für schlanke, flexible Menschen gedacht. Dabei wird deutlich: Yoga ist kein Wettbewerb und kein Idealzustand – sondern ein Weg der Bewusstwerdung.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Mythos der Erleuchtung. Was bedeutet Befreiung im klassischen Yoga wirklich? Begriffe wie Kaivalya, Purusha und Prakriti werden verständlich erklärt und in einen alltagstauglichen Zusammenhang gebracht. Erleuchtung zeigt sich hier nicht als spektakulärer Endpunkt, sondern als stille Präsenz – als Fähigkeit, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, ohne sich vollständig mit ihnen zu identifizieren.
Abgerundet wird die Sendung durch eine achtsame Atem- und Körperpraxis, die dazu einlädt, zwischen Reaktion und Wahrnehmung einen Zwischenraum zu entdecken. Eine Einladung, eigene innere Glaubenssätze liebevoll zu hinterfragen – und Schritt für Schritt von Illusion zu Klarheit zu finden.
Kontakt Sendungsmacher
Mag. Manuela Gassner
www.seelenzeit.eu





