Der Grazer Zentralfriedhof: Gedenken an Krieg und Verbrechen.

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Der Rundgang beleuchtete die verschiedenen Erinnerungslandschaften – von den Anfängen und der Schließung der innerstädtischen Friedhöfe über die internationalen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkriegs und das Denkmal des Juli-Putsches 1934 bis hin zu den Sammelgräbern des Bombenkriegs und dem Internationalen Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Friedhof als Spiegel der Geschichte von Krieg, Widerstand und politischer Gewalt fungiert und wie sich die Erinnerung an Opfer und Täter im Laufe der Zeit gewandelt hat.

Die Stationen des Rundgangs:

  • Die Anfänge: Planung durch Karl Lauzil, Schließung der innerstädtischen Friedhöfe und die erste Beerdigung eines Bauarbeiters.
  • Erster Weltkrieg: Der internationale Soldatenfriedhof mit 4.200 Verstorbenen und das italienische Kreuz.
  • Juli-Putsch 1934: Das Denkmal für die „Helden der Pflicht“ im Kontext des Ständestaats.
  • Zweiter Weltkrieg: Sammelgräber der Bombenopfer, die sowjetische Kriegsgräberanlage und das Mahnmal für die Opfer der SS-Kaserne.
  • Internationales Mahnmal: Das Massengrab für NS-Opfer und die Kritik an der Erinnerungskultur der 1960er Jahre.

Paul Weiler und Lucia Lesic sind Studierende im Rahmen des Seminars „Public History und Zeitgeschichte“ an der Universität Graz.

Eine Produktion aus der Sendereihe „Public History und Zeitgeschichte“ – eine Kooperation des Centrums für Jüdische Studien der Universität Graz mit Radio Helsinki. Das Seminar leiteten Gerald Lamprecht, Marco Jandl und Walther Moser.

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