Salzburg ist dafür bekannt, eine der grünsten Städte in Österreich zu sein. Dennoch gibt es auch Bereiche mit Defiziten. Welche Rolle spielen Grün- und Freiräume in einer Stadt wie Salzburg? Wo finden wir diese Räume überhaupt und welche Funktionen erfüllen sie in Zeiten zunehmender Hitze? Und vor allem: Wie wollen wir sie in Zukunft gestalten? Das sind die Fragen, denen wir in dieser Sendung nachgehen.
Ausgehend von der Ausbildung der „Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur“ rollen wir das Thema aus. Denn: Welche Fähigkeiten erwirbt man durch dieses Studium? Die heutige Universität für Bodenkultur, kurz Boku, wurde 1872 eigentlich als Agrarhochschule gegründet. Durch eine Vorlesung über Gartenarchitektur 5 Jahre später entwickelte sich über die Jahre eine eigenständige Studienrichtung.
Fast 60 % der Gesamtfläche der Stadt Salzburg sind Grünräume. Dazu zählen neben Wald und landwirtschaftliche Flächen auch Parkanlagen wie der Schlosspark in Hellbrunn oder der Mirabell- und Kurgarten. Es gehören aber auch 35.000 Bäume, 40 geschützte Landschaftsteile oder 83 Spielplätze in der Stadt dazu. Die neue Verordnung zur Grünflächenzahl soll den Anteil an Grünflächen bei neuen Bauobjekten garantieren oder sogar steigern. Wir blicken auf Gelungenes, aber auch auf die Herausforderungen bei dem Wunsch nach mehr Grün in der Stadt.
👉 Erstmals am Mikrofon: Sabine Pinterits, Landschaftsarchitektin
👉 Zu Gast im Studio der Radiofabrik: Verena Hirsch, allee42 landschaftsarchitekten











