Christoph Sumann: Neustart im Biathlon

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Zugegeben: es gab schon erfolgreichere Zeiten im österreichischen Biathlonsport. Die Männer aus den Top-10-Nationen im Weltcup gefallen, bei den Damen sieht es zumindest etwas rosiger aus. Der ehemalige Aktive und Biathlon-Medaillengewinner Christoph Sumann ist seit 2025 sportlicher Leiter im ÖSV für den Biathlonsport.

Ja, der österreichische Biathlonsport hat schon erfolgreichere Zeiten gesehen. Bei den Herren schien der jetzt 43-Jährige Simon Eder als 34. im IBU-Weltcup noch auf der besten Position auf. Und hat heuer seine Karriere beendet. Mit David Komatz hat der nächste konstante Athlet seine Karriere beendet, dahinter waren Weltcuppunkte schon eine Seltenheit.

Bei den Damen hat die einzige Saisonsiegerin, Lisa Hauser, ebenfalls die Karriere beendet. Anna Gandler trainiert abseits des Verbandes in Frankreich – allerdings schaut hier die Situation nicht ganz so trist aus.

Seit 2025 ist Christoph Sumann im ÖSV verantwortlich für die Sparte Biathlon. Der ehemalige Weltklasseathlet und Medaillengewinner ist bekannt dafür, sich selten ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Im ORF als Experte zu hören, nun hat er selbst das Zepter übernommen.

Und sieht, wie er in der aktuellen Ausgabe von “Das magische Dreieck” betont, die Situation durchaus realistisch. Weltcupsieger oder Podestanwärter bei den Männern sind unrealistisch – Zeit also, das System von Grund auf neu aufzustellen. Auch wenn 2028 mit der Heim-WM in Hochfilzen ein Großereignis warten. Ein Großereignis, wo die Damen die österreichischen Flaggen hochhalten müssen.

Strukturen im Verband sind ebenfalls Thema der Folge – und vielleicht auch die zu groß gewordene “Komfortzone” im heimischen Spitzensport. Ein sehr ehrlicher Christoph Sumann – viel Spaß beim Reinhören!

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