We demand our rights

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Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
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Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen

Am 24. November 2012 traten Asylsuchende und Flüchtlinge einen 35 km langen Protestfußmarsch von Traiskirchen nach Wien an. Sie marschierten von der sogenannten „Erstaufnahmestelle Ost“ bis zum Sigmund-Freud-Park zwischen der Universität Wien und der Votivkirche. Dort schlugen sie ein Lager auf, um auf ihre politischen Anliegen aufmerksam zu machen und für sich selbst zu sprechen. Mitte Dezember suchten die Refugees nach wiederholten Besuchen der Polizei Schutz in der benachbarten Votivkirche. Während in den österreichischen Haushalten die übliche Völlerei und Weihnachtsmästung betrieben wird, treten die protestierenden Flüchtlinge in Hungerstreik. Am 28. Dezember schließlich wird das Refugee Camp von der Polizei geräumt. Der Grund: die protestierenden Flüchtlinge verstoßen gegen die Campierordnung. Es folgt: 1 Monat Hungerstreik bei bitterkalten Temperaturen in der Wiener Votivkirche.

Ein Beitrag über 2 Monate selbstorganisierten Protest, über die Forderungen an die Politik, über Solidarisierung und Protestkundgebungen in Linz und darüber, wie die Bewegung weiter unterstützt werden kann. We will rise!

Es sprechen:

Muhammad Numan (Refugee-Aktivist)
Salaheddine Najah (Refugee-Aktivist)
Edith Paule, Marissa Lobo, Tanja Araujo (maiz – Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen)
Jan Millonig (SLP in Linz)
Sebastian Kugler (SLP in Wien und Plattform Familien und Freundinnen gegen Abschiebungen)

Links:

refugeecampvienna.noblogs.org – Blog Refugee Protest Camp Vienna: Forderungen nachlesen, Petition zur Unterstützung der protestierenden Flüchtlinge unterzeichnen!

arbeitsmarktzugang.at – Intiative für die Öffnung des Arbeitsmarktzuganges für Asylwerberinnen und Asylwerber – „Man kann auch ja sagen!“

www.maiz.at – Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen

www.slp.at – Die Sozialistische Linkspartei mobilisiert für die Großdemonstration für Flüchtlingsrechte am 16.2. in Wien.

„Let’s mobilize a europe-wide protest!“

 

Man könnte auch ja sagen. Ein Beitrag von Veronika Moser auf Radio FRO 105.0.

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