Plot. Kriegsvergangenheit, Kunst und Internet

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Heuer jährt sich das Kriegsende zum 70. Mal. Es wird gedacht und zelebriert.

Im Interview erinnert sich die Linzer Künstlerin Anja Westerfrölke an ihre mit der Kanadischen Künstlerin Betty Spackman realisierten Arbeit „Plot“, die 1996 im O.K im Rahmen von „Body Missing“ (Kuratiert: Vera Frenkel) ausgestellt wurde.

In Plot wird das Umgraben der Vergangenehit sozusagen zum Link: Texte und Gedanken von Heimrad Bäcker oder Isolde Charim flossen in die Reflexionen ins Netz. Daneben finden sich bezüge zur zeitpolitischen Kultur (Haider-Partei) und wie eine Gesellschaft auf ihre Vergangenheit reagiert. PLOT vergleicht den Umgang mit unserer Geschichte mit der Arbeit im Garten. Analog zur Schaufel, die den Boden im Garten bearbeitet, werden Informationen über den Verbleib von Kunstwerken nach 1945, über Adolf Hitler, seine Beziehung zu Linz und über sein Verhältnis zur Kunst mit den interaktiven Möglichkeiten des Internets aufbereitet.

Ein Feature zu Plot. Zu Hören: Anja Westerfrölke.

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