„Mit jedem Ertrinkenden im Mittelmeer ertrinkt die Würde eines jeden Europäers“

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Das sagt Sea Watch Kapitänin Pia Klemp. Wie viele andere Helfer*innen, Schiffsleute und Kapitän*innen drohen auch ihr mehrere Jahre Haft, weil sie Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet hat. Seenotrettung ist essentielle humanitäre Pflicht. Auch Völkerrecht, Seerecht und EU-Menschenrecht verpflichten eigentlich zur Rettung. Täglich sterben Menschen beim Versuch übers Mittelmeer nach Europa zu kommen. Es gibt keine legalen Fluchtwege nach Europa, die Seerettungsmissionen der EU wurden eingestellt. Zivile Seenotrettung wird von der EU verunmöglicht, Helfer*innen werden kriminialisiert. Die EU finanziert die sogenannte libysche Küstenwache, die täglich Menschenrechtsverletzungen auf hoher See begeht. Das Mittelmeer wird immer mehr zur „Black Box“. Keine*r solle wissen was da eigentlich passiert. NGOs wie Sea Watch oder Mission Lifeline versuchen weiterhin Schiffe aufs Mittelmeer zu bringen, um Menschen in Seenot zu retten. Bei der Weltpremiere der Doku „Die Mission der Lifeline“, die am 25. Februar in Graz im Schubertkino stattgefunden hat, waren Axel Steier vom Verein Mission Lifeline und Kapitän Claus Peter Reisch vor Ort. Ihr hört Ausschnitte aus diesem Filmgespräch.

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