3500 Jahre – Almen auf dem Dachstein

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Forschung im Hochgebirge

Beim Besuch des „Berigweiwös“ am Salzberg erzählte der „Archäonaut“ Mag. Johann Rudorfer auch von seiner Grabung auf der Gjaidalm am Dachstein und den überaus interessanten Erkenntnissen über die Almwirtschaft. Der Verein Anisa, der die Grabung anregte und organisierte, ist schon seit mehreren Jahren auf dem Dachstein unterwegs, um die frühe Nutzung der Urweiden auf über 2000 m Seehöhe zu beweisen. Es gelang in mehreren Grabungen eine bronzezeitliche Nutzung der Almflächen nachzuweisen. Franz Mandl, der Initiator der interdisziplinären Untersuchungen, konnte seine Vermutungen bestätigen. Die Sendung gibt Einblick in die frühgeschichtliche Nutzung der Almen und ihre Bedeutung für die Versorgung der Menschen im Hochtal am Hallstätter Salzberg.

Drei Sagen ranken sich um die Entstehung der Gletscher am Dachstein. Die „übergossenen“ Almen sind wahrscheinlich das Ergebnis eines Klimawandels. Es gab Warmzeiten in der Bronzezeit, der Römerzeit und im Mittelalter. Zu diesen Zeiten wurden die Urweiden genützt.

Die Musik kommt von der Ausseer Bradlmusi.

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