„Sabotage kann auch ein transformierendes Momentum haben“ – Recht auf Stadt

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VON UNTEN im Gespräch
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Am Donnerstag, dem 6. November, hatte im Heimatsaal im Gebäude des Volkskundemuseums Graz die österreichische Premiere des Dokumentarfilms „Urban Disobedience Toolkit“ stattgefunden.

Der 88-minütige Film des tschechischen Künstlers und Filmemachers Vladimír Turner aus dem Jahr 2025 wurde im Rahmen des Crossroads Filmfestivals für Dokumentarfilm und Diskurs, auf Tschechisch mit englischen Untertiteln, als Österreich-Premiere gezeigt.

„Urban Disobedience Toolkit“ beschäftigte sich mit der Frage, wem die Stadt gehört. Wohnraum als Spekulationsobjekt, öffentlicher Raum im Dienst von Tourismus, Autos und großem Kapital – der Film begleitet künstlerische Interventionen und Performances im öffentlichen Raum von Prag, die diese Entwicklungen sichtbar machten und symbolisch Räume zurückeroberten. Kunst erschien dabei nicht als Dekoration, sondern als Mittel des Widerstands und der politischen Aneignung der Stadt.

Im Anschluss an die Filmvorführung hatte ein Filmgespräch zum Thema „Recht auf Stadt – Graz für Alle“ stattgefunden. Diskutiert hatten:
Margarethe Makovec von <rotor>, Irina Karamarcovic vom Migrant:innenbeirat der Stadt Graz, Lain Iwakura vom Forum Stadtpark und awa[Graz] sowie Magdalena von Raum 117 und Knots & Pots.

Moderiert wurde das Filmgespräch von Josef Obermoser.

Bild: Crossroads Filmfestival für Dokumentarfilm und Diskurs

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