Es ist nicht ganz einfach, für einen Menschen, den man schätzte und verehrte, eine Gedenksendung, vor allem so kurz nach dessen Ableben, zu gestalten.
Zudem kommt noch die Administrative bei den Sendern: Gibt es einen freien Termin, wird der Moderatorenkollege auf seinen angestammten Sendetermin verzichten? Fragen über Fragen!
Der Egger-Wigg war in gewisser Hinsicht ein Vorbild für mich, ein Mensch, der das Musiker-Leben wie auch das Familien-Leben lebte und zudem auch für seine Freunde Zeit hatte.
Nun ist er nicht mehr unter uns Irdischen, doch seine Musik lebt weiter. Seine Kompositionen, seine Arrangements und die vielen Bearbeitungen, wo es ihm gelang, aus hingekratzelten Noten wirklich Musik daraus zu machen.
Er war auch ein großes Vorbild für viele junge Musikanten, er war angesehen als Komponist und als Spezialist für Arrangements, als Kapellmeister und als Leiter verschiedener Musik-Formationen. Er war weit über das Ausseerland hinaus, die Verkörperung der Volks- und der Blasmusik, die uns durch ihn sicher noch lange erhalten bleiben möge. Danke lieber Wigg – doch du hinterläßt eine riesige Lücke in unserer heimischen Volks- und Blasmusik, die sich wohl nicht mehr ganz schließen läßt.











