WiderstandsChronologie 23. April bis 16. Mai 2026

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WiderstandsChronologie
  • WiderstandsChronologie-2026-05
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WiderstandsChronologie 21. März bis 18. April 2026
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WiderstandsChronologie 20. Feber bis 15. März 2026
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WiderstandsChrononologie 19. Jänner bis 15. Feber 2025
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WiderstandsChronologie 16. Dezember 2025 bis 18. Jänner 2026
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WiderstandsChronologie 21. Oktober bis 16. November 2025
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WiderstandsChronologie 18. August bis 13. September 2025
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WiderstandsChronologie 21. Juli bis 17. August 2025

#StMarxFürAlle #FFF #Tschornobyl #Iran #MAYDAY #FestDerFreude #Partisan*innen #ESC …

Willkommen bei der WiderstandsChronologie
mit Ausschnitten aus ausgewählten Kundgebungen und Demonstrationen der letzten vier, fünf Wochen

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23. April 2026: Demo „St. Marx für immer“

Rund 400 Personen demonstrierten am 23. April 2026 in Wien, um ihre Trauer und Wut über die Räumung der Freifläche St. Marx am 9. April auf die Straße zu tragen. Solidarisch wandten sich die Demonstrant*innen auch gegen alle Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich.

Nach dem Bahnhof Wien Mitte waren es rund 420 bis 430 Demonstrant*innen.

[Redenausschnitt]

Aufnahme der Auftaktkundgebung in der Viehmarktgasse bei St. Marx, der Zwischenkundgebung vor dem Bahnhof Wien Mitte und der Reden auf der Schlusskundgebung am Heldenplatz:
https://cba.media/773040

Weitere Informationen über St. Marx:
https://stmarx.at/
https://stmarx.wien/

https://www.igkulturwien.net/ig-kultur-wien/news/st-marx-geraeumt

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24. April 2026: Fridays for Future

Am 24.4.2026 um 10 Uhr versammelten sich in einer (kurzfristig auf den Heldenplatz verlegten) Standkundgebung von Fridays for Future viele hunderte Teilnehmende um gegen fossile Subventionen zu demonstrieren. Danke an Kevin für die Infos und an Jutta Matysek von den Sendereihen Trotz allem und Open up für die Aufnahme.

[Redenausschnitte]

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25. April 2026: Anti-AKW-Demo anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl

Rund 20 Personen demonstrierten anlässlich des 40. Jahrestags des Super-GAUs von Tschornobyl gegen Atomkraft und für die Abschaltung aller AKW. Sie forderten unter anderem die österreichische Regierung auf, gegen AKW-Ausbaupläne in Nachbarländern vorzugehen.

[Redenausschnitt]

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25. April 2026: Demo gegen Kürzungen der Mindestsicherung

180–200 Personen demonstrierten am 25. April 2026 in Wien mit SoWi_So vom Reumannplatz zum Hauptbahnhof gegen Kürzungen der Mindestsicherung.

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25. April 2026: Kundgebung für die Menschen im Iran

Rund 50 Personen demonstrierten am 25. April 2026 neben der Staatsoper in Wien Solidarität mit den Menschen im Iran, für die Abschaffung der Todesstrafe, für Freiheit für politische Gefangene, für Freiheit im Internet.

[Redenausschnitte]

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1. Mai 2026: MAYDAY

Nach dem traditionellen Mai-Aufmarsch der SPÖ (in den sich auch vereinzelt Transparente u. a. gegen die Lobauautobahn, für St. Marx für alle, für den Erhalt des Amerlinghauses oder gegen Sozialabbau mischten), der internationalistischen Demonstration und kleineren Mai-Kundgebungen linker Gruppen auf der Ringstraße und gleichzeitig mit dem KOMintern-Fest im Sigmund-Freud-Park und einem Gürtel-Bike-Ride gab es auch heuer wieder eine MAYDAY-Parade.

1600–1900 Personen beteiligten sich am 1. Mai 2026 in Wien an der MAYDAY-Parade für ein gutes Leben für alle, heuer unter dem Motto „Die Zukunft erkämpfen“.

[Redenausschnitt]

Aufnahme der Reden auf der Auftaktkundgebung am Christian-Broda-Platz und der Schlusskundgebung im Linsepark:
https://cba.media/774854

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8. Mai 2026: Fest der Freude

Ein paar tausend Menschen – es dürften zwischen 2.500 und 5000 gewesen sein – feierten am 8. Mai 2026, dem 81. Jahrestag der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, am Wiener Heldenplatz mit dem Mauthausen-Komitee, dem Verein Gedenkdienst, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, der Israelitischen Kultusgemeinde und den Wiener Symphoniker*innen wieder das „Fest der Freude“ über die Befreiung vom Nationalsozialismus.

[Redenausschnitt]

Aufnahme der Redebeiträge auf dieser Kundgebung (die Musikdarbietungen, die den Charakter des Festes der Freude prägen, fehlen aus urheberrechtlichen Gründen):
https://cba.media/776290

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9. Mai 2026: Befreiungsfeier beim Partisan*innendenkmal am Wiener Zentralfriedhof

Rund 250 Antifaschist*innen nahmen am 9. Mai 2026 an der jährlichen Befreiungsfeier beim Partisan*innendenkmal am Wiener Zentralfriedhof teil, um den Befreier*innen und Widerstandskämpfer*innen zu danken, den Tag der Befreiung zu feiern und den Kampf der Partisan*innen zu würdigen.

[Redenausschnitt]

Organisiert wurde die Feier von ⇒ KZ-Verband Wien, ⇒ Klub slowenischer Student*innen in Wien/Klub slovenskih študentk*študentov na Dunaju, ⇒ Verband Kärntner Partisan*innen/Zveza koroških partizanov

Aufruf: ⇒ https://kz-verband-wien.at/veranstaltung/9-mai-2026/

Die Feier zum Nachhören: ⇒ https://cba.media/776297

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9. Mai 2026: Kundgebung zum ME/CFS-Tag

Mit einer Kundgebung am Platz der Menschenrechte wurde am 9. Mai 2026 die katastrophale Situation von ME/CFS-Betroffenen in Österreich aufgezeigt. Dabei wurde auch auf eine Petition hingewiesen, mit der die Verankerung verbindlicher Maßnahmen im nationalen Aktionsplan zu postakuten Infektionssyndromen (PAIS) gefordert wird.
Zur Petition: ⇒ https://openpetition.org/kgnmf

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15./16. Mai 2026: Antiisraelische Proteste gegen den ESC

Rund 1500 Personen kamen am 15. Mai 2026 zu einem „Song Protests“ gegen den Eurovision Song Contest bzw. gegen die Teilnahme israelischer Künstler*innen und gegen Israel überhaupt auf den Maria-Theresien-Platz. [Redenausschnitte]

Gleichzeitig fand auch am Karlsplatz eine Kundgebung gegen den ESC statt.

An einer Demonstration gegen den Eurovision Song Contest und gegen Israel am 16. Mai 2026 nahmen rund 2000–2200 Menschen teil. [Redenausschnitte]

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3. bis 16. Mai 2026: Solidarität mit Israel und gegen Antisemitismus

Vom 3. bis 16. Mai 2026 wurde das Restaurant Museumsquartier-Kantine zum Eurofan-Café für israelsolidarische ESC-Fans.

Nach unterschiedlichen Angaben rund 100 oder 200 Personen nahmen am 14. Mai an einem Flashmob für „Austrian-Israeli-Love“ im Geist der Eurovision mit „Toleranz, Inklusion, Vielfalt & Meinungsfreiheit“ am Maria-Theresien-Platz teil.

Am Nachmittag des ESC-Finaltags gab es ein Infozelt des Bündnisses gegen Antisemitismus und der Artists against Antisemitism am Urban-Loritz-Platz gegen Antisemitismus und gegen ESC-Boykottkampagnen.

Und am Abend des 16. Mai fand ein ESC-Public-Viewing der Jüdischen österreichischen Hochschüler*innen mit rund 100 Teilnehmer*innen im Uni-Campus statt. Dieses musste wegen Sicherheitsbedenken der Behörden als politische Versammlung unter Polizeischutz abgehalten werden.

[Redenausschnitte]

Die Reden bei der JöH-Solidaritätskundgebung mit Public Viewing zum Nachhören:

https://cba.media/777434

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Das war die Mitte-Mai-Ausgabe der WiderstandsChronologie.

Wie immer fehlte auch diesmal wieder einiges. Mehr und vollständige Aufnahmen von Kundgebungen gibt es auf nochrichten.net oder widerstandschronologie.wien.

Auf ORANGE 94.0 gibt es die WiderstandsChronologie an jedem dritten Montag im Monat um 20:30 zu hören.

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