2017 hatte die Schweiz per Volksabstimmung beschlossen, jeglichen Neubau von AKW zu verbieten. So weit, so gut. Nun aber setzt die derzeitige, rechtskonservative Regierung mit demokratisch ganz und gar unsauberen Mitteln alles daran, dieses Verbot auszuhebeln.
Wie lässt sich ein derartiges Manöver mit dem eigentlich so vorbildlichen Demokratieverständnis der Eidgenoss_innen vereinbaren? Und überhaupt heißt es doch, die Schweizer können gut rechnen, gut mit Geld umgehen – wie geht das mit dem Wunsch nach dem Bau neuer Atomkraftwerken zusammen? Fragen über Fragen, die wir in dieser Ausgabe mit Stephanie Eger, der umtriebigen Geschäftsführerin des Trinationalen Atomschutzverbandes TRAS erörtern – und auch darüber beraten, wie man diser himmelschreienden Fehlentwicklung doch noch entgegenwirken kann. Grenzüberschreitend, versteht sich – denn wenn’s kracht, sind wir alle betroffen!









