„Zu wenig Lohn. Zu viel Leid. Keine Stimme, keine Wahl.“
Diese Sätze kommen von einer Bühne – gesprochen, getanzt und gesungen von Jugendlichen der Mittelschule Laßnitzhöhe.
Ihr Stück heißt „Schaufenster zur Fairness – Showcase to Humanity“. Es eröffnet den FairStyria-Tag des Landes Steiermark. An diesem Tag zeigen rund 30 steirische entwicklungspolitische Initiativen, wie lokale und globale Zusammenarbeit funktionieren kann: Es geht um faire Löhne, faires Nahrungsmittel, faire Bildung – überhaupt ein faires Zusammenleben. Und um die Frage: Was hat mein Konsum in Österreich mit Menschen in Ländern des globalen Südens zu tun?
ABMODERATION
Das war „Schaufenster zur Fairness – Showcase to Humanity“, vom Drama & Dance Ensemble der Mittelschule Laßnitzhöhe.
Ein Gedicht, das getanzt wird. Mit jeder Kaufentscheidung bestimmt der globalen Norden, wie Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika leben. Globale Bildung in Schulen ist wichtig, private und bewusste Kaufentscheidungen sind wertvoll. Die Politik ist in der Verantwortung sich den lokalen und globalen Fragen von menschlicher Enwicklung, fairem Handel, Menschenrechten, Lieferketten und Ausbeutung von Arbeitskraft zu stellen. Die Kaufentscheidungen von Konsument:innen im Globalen Norden sind zwar wichtig, aber können nur begrenzt wirken. Rahmenbedingungen für menschenwürdige und gerechte Entwicklungen global zu schaffen, durch internationale und faire Verhandlungen zwischen den Ländern den globalen Südens und Nordens. Fairness beginnt auf den Feldern, in den Fabriken, den Bergbaugebieten, überall da wo Arbeitskraft, Natur und Bodenschätze ausgebeutet werden, für den Profit von wenigen, auf Kosten der meisten.
Rund 30 Initiativen zeigten am Fair Styria Tag, wie menschenwürdige und umweltverträgliche Entwicklung gelingen kann. Dieses Jahr am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, von halb neun bis halb drei, im Joanneumsviertelhof in Graz. Alle Infos: fairstyria.at
Diese Performance und Aufnahme entstand in Kooperation von Radio Helsinki mit der Mittelschule Laßnitzhöhe und FairStyria. Gefördert vom OeAD – culture connected.












