#19 Haag: REBELLEN!

Podcast
communale oö 2026
  • Vortrag_Irene_Keller_Starhemb_Teil1_TRACK16
    60:00
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23:58 min.
HAAG: Spuren, Finden, Resonanz - Recherche in Heimatforschung und Kunstprojekten
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#18 LEMBACH: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
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#17 NEUHAUS: Die (K)Gunst der Heimatforschung – was wahr oder war ist
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#16 PEUERBACH: „Die (K)Gunst der Heimatforschung – was wahr oder war ist“
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PEUERBACH: Aufstand, Lernen, Toleranz
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#15: Vom Archiv zur Szene – Sarah Wassermair über Bauernkrieg, Recherche und Drehbucharbeit
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#14 ST. AGATHA: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
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NEUHAUS: Eisen, Wasser, Widerstand - Die Sperrkette von Neuhaus
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17:55 min.
LEMBACH: Friede fällt nicht vom Himmel - die Rebellion beginnt

#19 Haag: REBELLEN!

Die schwarzen Bauern der Weiberau – ihre Beweggründe und Schicksale im oberösterreichischen Bauernkrieg Teil 1

In ihren drei umfassenden, spannenden und jeweils sehr gut besuchten Vorträgen „Rebellen“ von 23.4.  bis 3.5. 26 lädt Kons. Irene Keller dazu ein, sich auf eine Zeitreise in die Epoche der Bauernkriege in und um Haag zu begeben.

Die Mitschnitte zu den Vorträgen werden in mehreren Teilen gesendet und geben einen detailreichen Überblick zu den damaligen Geschehnissen und deren Ursachen. Der erste zweistündige Vortrag vom 23.4. im Schloss Starhemberg behandelt: Ereignisse im Markt Haag, Schloss Starhemberg und der näheren Umgebung. Schwerpunkte: Pflegerin Finckh, Achaz Wiellinger, Schlacht von Kornrödt, Weiberauer Lager

 Zur Ausstellung im Schloß Starhemberg: Das Hausruckviertel und die Gegend um das Schloss Starhemberg bei Haag am Hausruck, an der früheren Grenze zwischen Bayern und Österreich, waren von den Bauernaufständen ganz besonders betroffen. Hier kam es 1575, 1620, 1626 und 1632 zu heftigen Kämpfen, in deren Verlauf auch Schloss Starhemberg mehrfach überfallen und geplündert wurde.
In der Weiberau lagerten die sogenannten “schwarzen Bauern” und brachen von dort zu verschiedenen Gefechten auf. In Schloss Starhemberg wurden zahlreiche Rebellen gefangen gehalten, verhört und einige von ihnen sogar hingerichtet. Aus den Verhörprotokollen und Briefen des Schlossarchivs lässt sich nicht nur der Ablauf der Ereignisse rekonstruieren, sondern auch die Lebensumstände und Beweggründe der Bauern, die sich an den Aufständen beteiligten.

Die Ausstellung zeigt einzelne Schicksale, die exemplarisch für die Rebellen dieser Bauernkriege stehen.

Ausstellungsdauer: 10. Mai bis 26. Oktober 2026
Öffnungszeiten: Samstage, Sonn- und Feiertage 14:00 – 17:00 Uhr
Gruppenführungen auf Anfrage: +43 664 9565624

 

Weitere Programmhinweise zur Communale OÖ 2026:

https://communale.at/programm

Fotocredit: Kons. Christian Keller

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