Weltempfänger: Proteste in Frankreich

Podcast
FROzine
  • Weltempfänger: Proteste in Frankreich
    50:00
audio
46:54 Min.
Calle Libre Festival Linz und Street Art
audio
58:36 Min.
Safe Abortion Day in Linz & Verein unSICHTBAR
audio
48:27 Min.
Solidaritätsfilmabend zu Protesten in Georgien
audio
40:33 Min.
Fairteiler und Schöne neue Öffentlichkeit
audio
45:29 Min.
30 Jahre Verein PIA & Gesetz zu digitaler Gewalt
audio
46:37 Min.
HOSI Schulworkshops & Beaver Dam Analog
audio
53:06 Min.
Gewaltambulanz gehört ausgebaut
audio
59:40 Min.
Club of Rome Austria/Genderbias am österreichischen Arbeitsmarkt/Kongress der Utopien in Quedlinburg
audio
22:54 Min.
Ein Hebel reicht nicht: Wie ein gutes Leben für alle gelingen kann (Beitrag)
Proteste an französischen Schulen stoßen auf Gegenkampagne In Frankreich gibt es erneute Proteste. Eine gewisse Wucht scheinen vor allem die Schülerinnen und Schüler zu haben, die gegen zu große Klassen von 35 Schüler*innen und schlechte Lernbedingungen protestieren und zahlreiche Schulen blockieren. Auch Studierende gehen u.a. gegen neue Studiengebühren auf die Straße. Am 29. September demonstrierten zudem frankreichweit etwa 200.000 Menschen gegen die Sparpläne der Regierung. Ein Grund dafür ist unter anderem das Einfrieren der Löhne im öffentlichen Dienst, wo es seit Jahren zu Reallohnverlusten kommt. Über die aktuellen Proteste sprach RDL mit Frankreichkorrespondenten Bernard Schmid. Er ist freier Journalist und Jurist und lebt in Frankreich. Beitrag zum Nachhören Wie „woke“ ist KI? KI ist heutzutage kaum noch weg zu denken. Sie erleichtert Aufgaben des alltäglichen Lebens und ermöglicht z.B. einfaches Erstellen von Texten und Bildern. Aber oft ist KI nicht so objektiv, wie wir vielleicht denken. Denn sie reproduziert oft die diskriminierenden Strukturen der echten Welt. Zu dem Thema hat Radio Corax mit der Politikwissenschaftlerin Katharina Mosene gesprochen. Sie setzt sich für die Integration intersektionaler feministischer Ansätze im Bereich der Internet Governance ein, wobei ihr Fokus auf der Identifizierung von tradierten Vorurteilen (Biases) im Bereich der Künstlichen Intelligenz sowie auf ethischen Fragen beim Einsatz von Algorithmen in Wirtschaft und Gesellschaft liegt. Beitrag zum Nachhören Kakao-Preis unter den Produktionspreisen in den Hauptproduktionsländern Die ivorische Regierung hat den Kakaopreis für die Erntesaison 2026/27 auf 1.200 FCFA (1,83 Euro) pro Kilogramm festgelegt. Damit liegt der Preis unter den Produktionskosten von rund 1.322 FCFA und deutlich unter dem existenzsichernden Niveau. Die Menschenrechts-Organisation INKOTA kritisiert das börsenbasierte Preissystem, das die Risiken vor allem den ohnehin sehr armen Kakaobäuerinnen und -bauern überlässt. Schokoladenunternehmen sollen viel mehr die Differenz durch zusätzliche Prämien ausgleichen und faire Mindestpreise garantieren. Gemeinsam mit Partnerorganisationen fordert INKOTA außerdem eine Reform der europäischen Regeln gegen unfaire Handelspraktiken. RDL sprach mit Mirjam Hägele zur Entwicklung dieser Volatilität und den Möglichkeiten auch von den Verbraucher*innen dagegen anzugehen. Beitrag zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC BY Musik: Ronald Kah, water song