Gedanken zur natürlichen Größe von Baumaterial

Подкаст
Simple Smart Buildings
  • 009_Gedanken_zur_naturlichen_Größe_ von Baustoffen
    09:41
audio
11:50 мин.
Gedanken zur Fensterteilung
audio
28:50 мин.
Das elastische Haus
audio
15:48 мин.
Gedanken zum hydraulischen Widder
audio
31:46 мин.
Lob der mittleren Technologien
audio
27:43 мин.
Gespräch über den Umbau T2
audio
24:03 мин.
Gespräch über den Umbau T1
audio
28:38 мин.
Sanierung mit Infrarotheizungen
audio
24:56 мин.
Gedanken zur Schwerkraftheizung
audio
23:02 мин.
Gedanken zu verschiedenen Raumhöhen
audio
27:42 мин.
Gespräch über die Zukunft des Bauens Teil 2

Natürlich und künstliche Baustoffe unterscheiden sie auch in ihrer Homogenität beziehungsweise Heterogenität. Natürlich gewachsenes Holz ist anisotrop. Das bedeutet die Werkstoffeigenschaften sind von der natürlichen Zellstruktur abhängig. So ist Holz in Längsrichtung druckbeständiger und schwindet weniger. Zur Homogenisierung wird Holz nun in möglichst kleine Teile zerlegt und dann wieder neu zusammengesetzt. Der neu geschaffene Werkstoff weist nun gleichförmigere Eigenschaften und ein gleichmäßiges Erscheinungsbild auf. Dieser Homogenisierungsprozess ist energieintensiv. Wenn Holzteile hingegen möglichst so groß wie sie gewachsen sind eingebaut werden, reduziert sich der Energieverbrauch und die Gestaltung wird, etwa durch unterschiedliche Breiten von Brettern, lebendig.

Unser baukulturelles Erbe ist durch den sorgsamen Umgang mit dem Werkstoff Holz geprägt. Für die vorindustrielle Zeit ist auch die Bezeichnung «hölzernes Zeitalter» gebräuchlich. Holz wurde neben seiner Funktion als primärer Energieträge umfassend als Rohstoff für Handwerksprodukte eingesetzt, was bereits ab dem Ende des Mittelalters zu einer Verknappung führte. So versuchte man beim Zersägen der Baumstämme den Verschnitt möglichst gering zu halten, sodass die Holzteile möglichst so groß wie sie gewachsen waren eingebaut wurden.

Оставьте комментарий