Bodenökologie zwischen Science und Fiction

Подкаст
aka|radio
  • kulturtexte_Harrar
    29:53
audio
29:57 мин.
Afrieurotext
audio
29:59 мин.
Sexuelle différance und "The Art of Transitioning" (O. Gozlan)
audio
29:59 мин.
Der Fall Freud
audio
29:58 мин.
MUSMIG - Das Museum der Migration
audio
30:00 мин.
Der politische Roman
audio
29:57 мин.
Über Barbara Frischmuth
audio
29:59 мин.
Zucker: Ambivalentes Lebensmittel und Roman-Stoff
audio
29:55 мин.
Comics Studies
audio
29:57 мин.
Balzac-Lektüren
audio
29:51 мин.
Die Kultur und ihre Ungeheuer

In dieser Folge geht es um die Biologin, Schriftstellerin, Humusaktivistin und Erfinderin Annie Francé-Harrar (1886-1971), deren Texte größtenteils in Vergessenheit geraten sind. Dabei hat Francé-Harrar nicht nur eine bedeutende Rolle bei den Humusforschungen gespielt, die bis zu dessen Tod meist unter dem Namen ihres Mannes Raoul Heinrich Francé publiziert wurden. Vielmehr hatte sie selbst seit den frühen 1910er-Jahren erfolgreiche Bücher in so unterschiedlichen Genres wie Reisebericht, Gelehrtenbiografie oder Science-Fiction veröffentlicht, etwa den hochgelobten dystopischen Roman «Feuerseelen», eine Art Climate Fiction avant la lettre. Ihr Werk lässt sich daher aus heutiger Perspektive auf neue Anknüpfungspunkte und Kontextualisierungen hin lesen: Changierend zwischen Science und Fiction und getragen von einer Ethik des verantwortungsvollen Lebens mit der Erde – besonders deutlich wohl in ihrem populären Sachbuch «Die letzte Chance. Für eine Zukunft ohne Not» von 1950 –, stellt sich die Frage nach Anschlüssen und Differenzen zu spekulativen Fabulierungen und einer Ethik der Sorge, wie sie jüngst bei Donna J. Haraway, Ursula K. LeGuin oder auch Anna L. Tsing zu lesen war.

Mit Isabel Kranz, Maren Mayer-Schwieger und Thomas Brandstetter

 

Gefördert von der Stadt Wien Kultur

 

Оставьте комментарий