Salzkammergut – Spitalswesen T1

Podcast
Rückblicke – Welterbe Hallstatt
  • 1812_Skgt_Tipka_Spital_T1
    24:09
audio
11:18 min
Katholische Pfarrkirche Hallstatt
audio
14:50 min
Premblechner Karte 01
audio
05:50 min
Hallstatt - Bedecke Stiege
audio
14:32 min
Hallstatt – Wege des Salzes
audio
06:11 min
Skgt. - Soleleitung
audio
30:46 min
Welterbegebiet - Verschwundene Steinbrüche
audio
05:16 min
Hallstatt Rechenanlage Gosaumühle
audio
15:26 min
Salzkammergut – Laimb & Letten
audio
05:58 min
Steeg/Bad Goisern - Kraftwerk

Historische Versorgungseinrichtungen

Ernst Tipka diskutiert mit Fritz Idam die historische Bedeutung von Spitälern im Salzkammergut, die primär als Versorgungseinrichtungen für Arme, Alte, Kranke und Behinderte dienten, anstatt als Krankenhäuser. Im Kontext der Salzindustrie entstanden diese Einrichtungen früh, um Lohnarbeiter zu versorgen, da bäuerliche Strukturen fehlten. Pragmatische und religiöse Motive spielten für die Stiftungen durch die Habsburger eine Rolle. Das Hallstätter Spital, gegründet im 16. Jahrhundert, brannte 1750 ab und wurde in den 1780er Jahren neu errichtet, mit Fokus auf Almosen, Landwirtschaft und externe Versorgung. Beispiele von Insassen wie Maria Weslin oder Michael Tuscher illustrieren Armut, Arbeit und soziale Strukturen in der Region.

Komentiraj