In dieser Ausgabe von „aufhören – ungeniert konfrontiert“ knüpfen wir an unsere letzte Sendung an und beschäftigen uns weiter mit aktuellen Klimadiskursen. Im Fokus steht dabei, wie heute über die Klimakrise gesprochen wird und welche politischen und gesellschaftlichen Strategien zu deren Überwindung vorgeschlagen und verhandelt werden.
Alina hat zu diesem Thema das Buch „Was wäre, wenn wir mutig sind?“ von Luisa Neubauer gelesen, das 2025 erschienen ist. Dessen Inhalt und seine Kernaussagen präsentieren und diskutieren wir in dieser Sendung.
Wir finden das Buch nur mäßig gelungen: Neubauer legt die Problemlage zwar überzeugend dar und benennt mit der „Fossilität“ auch ein zentrales und sehr mächtiges strukturelles Hindernis für wirksamen Klimaschutz. Doch darüber hinaus, besonders im Hinblick auf konkrete Strategien und Vorschläge, bleibt Neubauer erstaunlich vieles schuldig. Das Buch, das den Mut sogar im Titel trägt, lässt diesen leider an den entscheidenden Stellen vermissen.
