Orte des Nazi-Terros in Graz 6: Hinrichtungsstätte Feliferhof

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • 6_nazi_terror_feliferhof
    07:12
audio
30:00 min
Graz hat gewählt: Die Wahlanalyse
audio
30:00 min
Pride in Graz: QuFO über Sichtbarkeit, Pinkwashing und Backlash | Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen bleiben
audio
30:00 min
Camaradas: Österreicher:innen im Kampf gegen den Spanischen Faschismus | Freier Journalismus unter Druck
audio
30:00 min
ORF ohne Einfluss der Politik | Taliban-Herrschaft in Afghanistan
audio
30:00 min
Premiere: NEUROBUNT Festival | Enteignungen mit Hilfe der Beneš-Dekrete in der Slowakei
audio
28:08 min
ME/CFS*: Wenn eine schwere Erkrankung unsichtbar gemacht wird | Kritik an klimaschädlichen Förderungen
audio
30:00 min
„Migräne ist nicht nur Kopfweh“ | Antifa-Ost-Prozess: Kronzeuge belastet ehemalige Gefährt:innen
audio
30:00 min
5 Jahre Haft für Flüchtlingshelfer? – Der Fall Daniel Kollnig | PMS und PMDS – Unsichtbare Belastung im Alltag
audio
30:00 min
ORF Abgabe: Kulturelle Katastrophe in der Steiermark | Raiffeisenbank als Kriegsprofiteur
audio
30:00 min
Wahlen in Ungarn | Nachrichten aus Nord-Ost Syrien

Wer heute durch Graz geht oder fährt, kommt an Orten vorbei, die während der NS-Zeit Orte des Terrors waren. Orte, wo Menschen entwürdigt, misshandelt und ermordet wurden. Heute erinnert zumeist nichts mehr an diese Tat-Orte. Vereinzelt findet man versteckt eine Tafel mit Informationen – doch zumeist ist die Geschichte dieser Orte vergessen und verdrängt. Der Clio – Verein für Geschichte und Bildungsarbeit veranstaltete im Frühjahr eine Fahrrad-Exkursion zu den Orten des Terrors in Graz.

Diesmal erzählt Heimo Halbrainer von der Hinrichtungsstätte Feliferhof, dem heutigen Heeres- und Schießplatz in der Nähe der Steinbergstraße in Wetzelsdorf.

0 Kommentare

  1. Ich, Josef Grošel, geboren am 19.3.1933 in Graz, war von 1943-45 ein Pimpf im Deutschen Jungvolk.
    Im Frühjahr 1945 marschierten wir als eine Gruppe von Straßgang aus zum Feliferhof, wo man uns das Schießen mit Kleinkalibergewehren üben ließ. In besonderer Erinnerung behalte habe ich den invalide Unteroffizier, der uns dier Handhabung der Panzerfaust, das Zielen mit ihr beibrachte und uns vor dem beim Abschuß auf der Rückseite austretenden Feuerstrahl warnte, der jeden dahinter Stehenden töten würde.

    Mit vielen Dank an den Autor für die obige Sendung

    Josef Grošel

    Répondre

Laisser un commentaire