Uta Schirmer: “Trans*-queere Geschlechterpraxen im Kontext aktueller Regulierungsweisen von Zweigeschlechtlichkeit”

Podcast
Innsbrucker Gender Lectures
  • 2014_07_08_igl_schirmer
    92:38
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1 uren 08:55 min
Birgit Sauer: „Geschlech­ter- und Sexu­a­li­täts­pro­jekte der auto­ri­tä­ren Rech­ten als Trei­ber von Faschi­sie­rung"
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1 uren 12:52 min
Simon Strick: „Begriffs- und andere Schä­den: Vor­schläge zur Faschi­sie­rung"
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María do Mar Cas­tro Varela: "Planetarische Utopien. Feministisch-postkoloniale Überlegungen"
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1 uren 34:20 min
Sophie Lewis und Friederike Beier: „Imagine otherwise: Rethinking and reinventing care“
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Queeres Chaos Kollektiv: "Wie viele Queers braucht es, um diesen Vortrag zu halten?"
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Tat­jana Takševa: "Tracing the Maternal through a Transnational Feminist Perspective"
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Mona Mota­kef: „Queering the family?“ Elternschaft und Familie jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit
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Helga Krüger-Kirn: "Mütterlichkeit braucht kein Geschlecht. Elternschaft und Gender Trouble"
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Karin Neuwirth: "De- und Re-Institutionalisierung von Elternschaft im Recht im 20. /21. Jahrhundert in Österreich"
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1 uren 16:12 min
Susanne Schulz: "Die Politik des Kinderkriegens"

36. Innsbrucker Gender Lecture

Trans*-queere Geschlechterpraxen im Kontext aktueller Regulierungsweisen von Zweigeschlechtlichkeit

Die Wirklichkeit strikter, naturalisierter Zweigeschlechtlichkeit wird zunehmend als eine umkämpfte sichtbar. Auch institutionalisierte Regulierungen, wie etwa rechtliche und medizinische Regelungen und Verfahrensweisen zur Transsexualität, lassen in jüngster Zeit gewisse Flexibilisierungen erkennen. Zugleich bleiben diese Entwicklungen bislang weit hinter trans*aktivistischen Forderungen und hinter den in trans*-queeren subkulturellen Kontexten entwickelten und gelebten geschlechtlichen Existenzweisen zurück. Ausgehend von derartigen alternativen geschlechtlichen Existenzweisen, die am Beispiel subkultureller Praxen im Kontext der Drag King-Szene in Deutschland beleuchtet werden, lotet der Vortrag das Terrain gegenwärtiger Kämpfe um geschlechtliche Subjektivierungsweisen aus und fragt nach den Transformations-, aber auch Beharrungs- und Renaturalisierungstendenzen bezüglich zweigeschlechtlicher Strukturierungen.

Uta Schirmer arbeitet seit 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Geschlechterforschung an der Georg-August-Universität Göttingen. Sie forscht und lehrt in den Bereichen Soziologie der Geschlechterverhältnisse, Queer und Transgender Studies.

Moderation: Michaela Ralser, Universität Innsbruck

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