„Von der Diskriminierung bis zur offenen Gewalt auf der Straße“ – Novemberpogrome 1938 in Österreich

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Anmod:
Zerstörte Synagogen, demolierte Wohnungen und gezielte Morde: Die Novemberpogrome markieren den Beginn der Shoah. Vor 80 Jahren fanden zwischen 7. und 10. November vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Jüdinnen und Juden und jüdische Einrichtungen im gesamten Deutschen Reich statt. Anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome sprachen wir mit dem Historiker Thomas Stoppacher vom Centrum für jüdische Studien in Graz. Gleich zu Beginn des Interviews erzählt er wie es zum Novemberpogrom gekommen ist und was die Vorgeschichte war.

Abmod:
sagt der Historiker Thomas Stoppacher vom Centrum für jüdische Studien in Graz. Im Interview nicht zu hören war die Erläuterung von Stoppacher zum Begriff „Reichskristallnacht“. Auch heute wird der Begriff unter Historiker*innen noch benutzt, öfter auch in fremdsprachigen Publikationen. Thomas Stoppacher und der österreichische Geschichtefachkreis ziehen den Begriff „Novemberpogrom“ vor weil der Begriff „Reichskristallnacht“ von den Nazis geprägt wurde und verharmlosend ist. Die Gewalt an der jüdischen Bevölkerung und die Verletzten und Todesopfer werden damit verschwiegen.
Während des Interviews waren vertonte Berichte von Augenzeug*innen zu hören, die derStandard 2017 gesammelt veröffentlicht hat.

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