Das „Widerständige“ am Fasching – Aussee

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Berigweiwögschichtn
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D'Weihnåcht kimmt

Faschingsgeschichten aus Aussee mit Monika Gaiswinkler, der Heimatforscherin aus Altaussee. Der Fasching war und ist für die Menschen des Salzkammergutes die 5. Jahreszeit. Er war Ventil, aber auch Ausdruck der ungebrochenen Lebensfreude trotz großer Armut und Verboten. Die Faschingstradition reicht bis ins Mittelalter zurück. Das Rügegericht wurde einst in den Klöstern ausgeübt. Klosterschüler durften Kritik äußern und für ein paar Tage war die Hierarchie umgedreht. Daraus hat sich im Salzkammergut die Form des Faschings entwickelt, wie sie in Ebensee mit den Fetzen und in Aussee mit den Flinserln, den Trommelweibern, den Pless u. v. m. immer noch gepflegt wird. Immer wieder wussten die Bewohner Verbote in der Faschingszeit zu umgehen. Und Einschränkungen der Feierlaune wurden von dem Menschen nicht unwidersprochen hingenommen.

Musik von der Ausseer Bradlmusi und der Salinenmusikkaplelle Bad Aussee

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