Armut und Not im Kammergut

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Berigweiwögschichtn
  • 98 Berigweiwögschichtn Leben und Versorgung im Salzkammergut (18. und 19. Jh.)
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Die Lage der Salzkammergutarbeiter war seit jeher schlecht. Angewiesen auf die Arbeit im Bergwerk, in der Saline, oder als Holzarbeiter waren sie völlig abhängig von den Salzherren in Wien. Die Beschäftigung als „Kammergutarbeiter“ war mit „sicherer Armut“ verbunden, denn der Lohn war karg und ungenügend. 

Zu Gast im Salinenarchiv Bad Ischl spricht Ursula Rohrweck mit Herrn DI Johann Kranabitl  in zwei Sendungen über die sozialen Verhältnisse im Salzkammergut der vergangenen Jahrhunderte. Die Versorgung mit Lebensmitteln und die Krankenversorgung waren unzureichend, die Ernährungssituation angespannt. Skorbut betraf als Ergebnis der Mangelernährung weite Teile der Bevölkerung. Durch Schwarzhandel konnte die Bevölkerung die Situation ein wenig verbessern, doch immer wieder unterband die Hofkammer dies. Hofkorn, Hofschmalz, Salz und Holzservitute sollten den Mangel, der durch die niedrigen Löhnne hervorgerufen wurde ein wenig ausgleichen. Trotzdem halfen billiges Getreide und Schmalz sowie einmalig gewährte Zuschüsse in Notzeiten wenig, da die Hofkammer trotz ständiger Teuerung die Löhne nicht erhöhte. DI Kranabitl erzählt vom Leben und Überleben der Salz- und Holzarbeiter im Salzkammergut.

Musik von der Tirolerhäusl Schützenmusi, der Ausseer Bradlmusi, den Augeigern, Hubert von Goisern und „D’Edlitz Klarinetten“.

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