Not in my name

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Israelischer Widerstand gegen die Besatzung

1) NOT IN MY NAME: Schlafstörungen und Schlangestehen. Daran sind die PalästinenserInnen im von Israel besetzten Westjordanland gewöhnt. Auf alltäglichen Wegen zur Universität, zur Arbeit oder aufs Feld müssen sie zahlreiche Checkpoints passieren. Man weiß nie, wie lange man für 20 Kilometer braucht und welche Schikanen einen dort erwarten. So wie man als PalästinenserIn nie wissen kann, wann israelische Soldaten mitten in der Nacht ins Haus stürmen, die Familie aus den Betten reißen und die Wohnung durchwühlen. „Es geht darum, die palästinensische Bevölkerungen spüren zu lassen, dass sie immer unter Beobachtung steht“ erklärt der ehemalige Soldat Yehuda Shaul, „der israelischen Bevölkerung wiederum will die israelische Regierung allerdings weismachen, dass es sich um eine Besatzung mit Samthandschuhen handelt.“ Bei den jüngsten Wahlen hat die Mehrheit der Israelis und Israelinnen ihre Stimme rechtsgerichteten Hardlinern gegeben – womit eine Lösung des Nahost-Konflikts in weite Ferne gerückt ist. Aber es gibt auch Widerspruch aus den „eigenen Reihen“: Von Menschen wie Yehuda Shaul, dem Gründer der NGO „Breaking the Silence“ oder den Frauen der Organisation „Machsom Watch“, die Tag für Tag zu den Checkpoints ins Westjordanland fahren, um zu dokumentieren, was dort an Schikanen und Menschenrechtsverletzungen passiert. Women on Air hat sie dabei begleitet. Web-Tipps: http://www.breakingthesilence.org.il/index_e.asp, http://www.machsomwatch.org/en
2) „MY FIGHT IS HIP HOP“. Palästinenser-Rap von DAM: Sie sind die Idole vieler Jugendlicher in den arabischen Städten Israels, den besetzten Gebieten, den palästinensischen Flüchtlingsdörfern – DAM, die Pioniere des politischen palästinensischen Hip Hop.

Bilder

Not in my name - Israelischer Widerstand gegen die Besatzung
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