Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen.
Psychische Erkrankungen sind noch immer ein Tabuthema, obwohl sie jeden betreffen können. Rund 25% der Menschen in Westeuropa erleben im Laufe ihres Lebens eine behandlungsbedürftige psychische Störung (Quelle: Elisabeth Wagner – Psychische Störungen verstehen). Die Auswirkungen betreffen nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihr soziales Umfeld. Angehörige erkennen erste Veränderungen, bieten Hilfe an und durchlaufen eigene Phasen der Krankheitsverarbeitung. Oft fehlt Wissen, wie man unterstützt, ohne sich selbst zu verlieren. Viele engagieren sich über ihre Kräfte hinaus und stoßen an emotionale und gesundheitliche Grenzen.
Die Diskussionsrunde beleuchtet Krankheitsbilder und Angehörigengruppen. Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren zentrale Fragen wie: Wie erkennt man eine psychische Erkrankung? Wo finden Angehörige Informationen und Hilfe? Und wie gelingt es, zu unterstützen und zugleich eigene Grenzen zu wahren?
Vortrag und Diskussionsrunde:
– Mag. Edwin Ladinser (HPE – Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter)
– Dr.med.univ. Thomas Wochele (Caritas Wien)
Diskussionsrunde:
– Heidemarie Eher, MBA. BA. BSc. (Verein JoJo – für psychisch belastete Familien)
– DSAin. Ulrike Schröer, MA. (Psychosoziale Dienste Wien)
Moderation: Nonno Breuss, MPA





