Wie pflegende Angehörige frühzeitig erreicht werden können.
Pflegende Angehörige sind eine tragende Säule im österreichischen Pflegesystem. Sie leisten täglich Enormes – meist im Verborgenen und ohne Unterstützung. Pflege beginnt oft schleichend mit kleinen Hilfen im Alltag, die sich allmählich zu umfassender Betreuung entwickeln. Viele erkennen sich erst spät als pflegende Angehörige, wodurch Angebote ungenutzt bleiben und die Belastung steigt. Damit Hilfe nicht erst dann kommt, wenn die Belastung zu groß ist, braucht es Strategien zur frühzeitigen Erreichbarkeit. Pflegende Angehörige sind eine heterogene Gruppe und in allen gesellschaftlichen Bereichen vertreten – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Lebenssituation. Um sie wirksam zu erreichen, braucht es zielgerichtete Ansätze.
Im Mittelpunkt der Diskussionsrunde steht die Frage, wie pflegende Angehörige frühzeitig und wirksam angesprochen werden können. Welche Kanäle und Formate funktionieren? Welche Akteur:innen und Synergien braucht es, um zu unterstützen, bevor es brennt.
Vortrag und Diskussionsrunde:
– Annika Hudelmayer, MA. (Hochschule für angewandte Wissenschaft Kempten)
– Dr.in Monika Riedel (IHS – Institut für Höhere Studien)
Diskussionsrunde:
– Bakk.phil Nina Maierl-Smoltschnik, BSc. (LebensGroß)
– DGKP Daniela Stadler, BA. MA. (Caritas St. Pölten und Alles Clara Beraterin)
Moderation: Nonno Breuss, MPA





