NS und Widerstand

Podcast
Von der Fabriksarbeit zur Sozialpartnerschaft
  • F_S_Austrofaschismus_01-00-17
    60:16
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1 Std. 03 Sek.
Dynamisierung und Rückbau
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Lohn-Preis-Abkommen und neues Proletariat
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Wiederaufbau und Lohnverzicht
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Aus Ideologie wird Wirklichkeit
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Der Weg in den Reformismus
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So entstand das Proletariat

Lisi Leitner und Andi Wahl haben es sich in dieser Sendereihe zur Aufgabe gemacht die neuere Geschichte Österreichs aus einem speziellen Blickwinkel zu beleuchten. Aus Sicht, oder besser, mit Blick auf die Lohnabhängigen. Jene Menschen also, die davon leben ihre Arbeitskraft zu verkaufen.

Die vierte Ausgabe dieser Sendereihe setzt – wie üblich nach einem kurzen Rückblick – beim sogenannten Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich an. Nach diesem wird die Wirtschaft Österreichs an die deutschen Bedürfnisse angepasst. Dies bedeutet Kriegswirtschaft, Zwangsarbeit und Ausbau neuer Infrastruktur.

Die KPÖ, die bereits im Widerstand gegen den Austrofaschismus eine führende Rolle übernahm, ist auch eine bedeutende Kraft im Kampf gegen das NS-Regime. In weiterer Folge stellt Österreich einen überproportionalen Anteil an NSDAP-Mitgliedern und auch an Täter*innen. Arbeiterinnen und Arbeiter waren allerdings verhältnismäßig wenig Teil der NSDAP. Diese blieb in Österreich vor allem eine Mittelstands- und Akademiker*innen-Partei.

Einen kleine Schwerpunkt legen Leitner und Wahl auf unterschiedliche Widerstandsgruppen in unserer Region, sowie auf das Zustandekommen der Moskauer Deklaration, die eine Art Gründungsdokument des Österreichischen Opfermythos darstellt. Und auch die Nutznießer und schleppende Reparationsverfahren werden besprochen.

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